Am Olt

 

Der Olt (deutsch: Alt) fließt von den Ostkarpaten zunächst westwärts, später südwärts und mündet nach 670 km in die Donau. Für die Region Oltenia (Kleine Walachei), zwischen Südkarpaten, Donau und Olt, ist er Namensgeber. In seinem Lauf ist er schätzungsweise etwa auf der Hälfte seiner Länge immer wieder aufgestaut. Insbesondere auf seinen südlichen rund 150 km folgt ein Stausee auf den anderen, wie eine Kaskade von Seen. Das Wasser des südlichsten Sees wird offenbar auch zur Bewässerung genutzt; in dieser Gegend steht westlich des Olt ein Gewächshaus neben dem anderen und an den Straßen werden diverse Gemüse in Großmarkt-Mengen verkauft.

Die Staumauern und die Kraftwerke sind wohl in ordentlichem Zustand. Mauern und Ufer sind beliebte Angelplätze, da stören auch keine Verbotsschilder. Zufahrten und ehemalige, außer Betrieb genommene wassertechnische Bauwerke sind teilweise dem Verfall preisgegeben. Auf einer dieser Schlaglochpisten kommt uns ein Gesamtkunstwerk mit Höllenlärm entgegen geschlichen: Ein vom Rost zusammen gehaltenes Fahrzeug, vermutlich aus verschiedensten Fahrzeugen und sonstigen Teilen zusammen gebaut; das Fahrzeug in Basteltechnik als Mähmaschine „aufgerüstet“; ein alter Zausel als Fahrer, der das nach Diesel stinkende Ding vermutlich seit seiner Jugend fährt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.

In ehemaligen Schleusen sind die Schleusentore durch Betonmauern ersetzt worden. Bereiche unterhalb dieser aufgegebenen Anlagenteile hat sich die Natur zurück geholt. So sind einige schöne Wasserlandschaften entstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen
⚡ Cached with atec Page Cache