
In Essen besuchen wir das Welterbe Zollverein. Ehemalige Zeche, Kokerei, weitere Industriegebäude und das Gelände dazwischen sind eine riesige historisch relevante Industrielandschaft. Laut Flyer der Anlage gilt die Zeche als „ein Meisterwerk der Bergwerksarchitektur und komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk“, als „schönste Zeche der Welt“. Schon der Teil, den wir am Nachmittag zu besichtigen bewältigen können, ist absolut beeindruckend. Sicher ist: Hierher müssen wir nochmal, möglichst bei besserem Wetter.
Im wohl größten Gebäude der Anlage, der ehemaligen Kohlenwäsche, befindet sich das Ruhr-Musem. Eine orange illuminierte, sehr lange Rolltreppe bringt uns ins Besucherzentrum Ruhr, auf 24 m über dem Erdboden. Dort ist der Start durch mehrere Ebenen des Gebäudes, in dem sich moderne Museumsbereiche mit historischen Industrieanlagen abwechseln. Aufzug und Treppenhaus sind, wie die Rolltreppe außen, grell orange illuminiert. Vom Dach auf Ebene 45 m haben wir Ausblicke auf das „Doppelbock-Fördergerüst“ und einen Teil der Gebäudelandschaft.

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