Boarding mal anders

Auf dem Weg nach Schottland sind wir voriges Jahr bei der Fahrt zur Fähre im Feierabendverkehr der Niederlande ganz schön in Stress geraten. Das wollen wir im Pfingstverkehr nach Dänemark nicht wiederholen. Also sind wir rechtzeitig gestartet und haben nordöstlich von Aarhus in einem kleinen Ort auf dem offiziellen Wohnmobilstellplatz übernachtet. So sind wir recht früh am Fährterminal in Hirtshals.

Schon in der Fahrzeugschlange vor dem Check in beginnt Frau Rumkommer, Tee zu kochen. Dabei geht es immer mal wieder ein paar Meter weiter, mit dem heißen Tee auf dem Tisch! Nach dem Check in werden wir in die Wartespur hinter die anderen schon wartenden Wohnmobile dirigiert.

Während nun der Herumkommer beginnt, seinen Tee und ein Stück Kuchen zu genießen, erscheint ein Offizieller der Fährreederei und bittet, das Wohnmobil inspizieren zu dürfen. Das ist ihm offensichtlich peinlich. Aber man habe in den letzten Tagen Probleme mit Flüchtlingen gehabt, die nach Island reisen wollten.

Nur wenige Minuten später, die Tasse des Herumkommers ist noch fast voll, werden wir aufgefordert, aus der Spur auszuscheren und als Erste aufs Schiff zu fahren. Frau Rumkommer muss sich als Artistin mit zwei vollen Tassen und Kuchen betätigen. Zu allem Überfluss werden wir auch noch auf eine Rampe und zum oberen Deck dirigiert. „Eingesperrt“ zwischen fabrikneuen Bussen vorn und den folgenden Wohnmobilen hinten ist Zeit für den Tee, von dem kein Tropfen verschüttet ist.

Jetzt haben wir nach dem Bezug unserer Kabine erst mal viel Zeit, vom Außendeck aus die weitere Beladung des Schiffs zu verfolgen. Relativ viele Allrad- und Expeditionsfahrzeuge sind unter den Wohnmobilen.

english:
Boarding differently this time

On the way to Scotland, we got very stressed last year when we drove to the ferry in the Netherlands. This we do not want to repeat in Denmark. So we have started on time and have stayed north east of Aarhus in a small place on the official camper site. Thus we are quite early at the ferry terminal in Hirtshals.

In the vehicle queue before the check in, Mrs. Roundgetter starts to prepare tea already. Again and again we continue a few meters, with the hot tea on the table! After the check-in, we are guided into the waiting line behind the other waiting campers.

While the Aroundgetter begins to enjoy his tea and a piece of cake, an official of the ferry shipping company appears and asks to be allowed to inspect the camper. This is obviously embarrassing for him. But they had problems with refugees who wanted to travel to Iceland in the last few days.

Only a few minutes later, the cup of the Aroundgetter is still almost full, we are asked to leave the track and go on the boat to be the very first. Mrs. Roundgetter has to act as an artist with two full cups and cake. To top it all, we are also directed to a ramp and to the upper deck. „Imprisoned“ between brand-new buses in front and the following campers behind it is time for tea, of which no drop is spilled.

Now after moving into our coach we have a lot of time to look for the further loading of the ship from the outer deck. Relatively many four-wheel-drive and expedition vehicles are among the motorhomes.

Cars and motorhomes make up only the smaller part of the load. The six or seven buses with travel groups are also hardly significant. Unbelievable how trucks and trailers are driven into the ferry for hours. They are examined on a chalk marked rectangle with beagle and mirror.

Finally, the MF Norröna casts off almost three hours late, with course Faroe Islands via Shetland Islands. The captain promises a pleasant crossing and up to two and a half meter high waves.

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PKW und Wohnmobile machen nur den kleineren Teil der Ladung aus. Auch die sechs oder sieben Busse mit Reisegruppen fallen kaum ins Gewicht. Unfassbar, wie Stunde um Stunde LKW und Trailer in die Fähre gefahren werden. Die werden auf einem mit Kreide markierten Rechteck mit Spürhund und Spiegel untersucht.

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Schließlich legt die MF Norröna fast drei Stunden verspätet ab, mit Kurs Färöer via Shetland-Inseln. Der Kapitän verspricht eine angenehme Überfahrt und bis zu zweieinhalb Meter hohe Wellen.

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