
Nur etwa 20 Kilometer Luftlinie östlich von Waipapa Point liegt unser nächstes Ziel, Curio Bay. Wir müssen allerdings einen Bogen von ca. 50 km schlagen, über Tokanui und Waikawa, um die schlecht ausgebauten Straßen in Küstennähe zu meiden. Die kleine Curio Bay ist von der größeren Porpoise Bay nur durch einen Campingplatz getrennt. Der ist ordentlich aber einfach und für uns ohnehin völlig ausreichend. Der Clou für uns ist ein Stellplatz hoch oben über der Curio Bay.
Gegenüber, jenseits der Bucht, branden die Wellen haushoch gegen die Felswand. Zwischen den Felsen wird der gigantische Kelp von den Wellen hin und her gezerrt und bildet dabei grafische Muster.







Ziemlich pünktlich gegen 18 Uhr tauchen die sehr seltenen Gelbaugen-Pinguine aus dem Meer auf und watscheln langsam, allein oder in kleinen Grüppchen zu ihren Nestern im Gebüsch am Rand der Bucht. Mit ihren rosa Füßen sehen sie besonders skurril aus. Sie haben den ganzen Tag im Wasser verbracht und kommen nun zurück, rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit. Dabei haben sie keine Eile, immer wieder bleiben sie stehen und kreischen laut. Für ihre Beobachtung aus angemessener Entfernung ist eine Aussichtsplattform errichtet.





