Eiscreme in der Wüste

In der „Missetäterlava“ (Ódáðahraun), die den Vulkan Herðubreið großräumig umgibt, ist Sommer. Beim Verlassen des Campingplatzes Herðubreiðarlindir können wir erst richtig erfassen, dass dies eine Oase in der Lavawüste ist.

english:
Ice cream in the desert

In the delinquent lava (Ódáðahraun), large-scale surrounding the volcano Herðubreið, there is summer. Leaving the campground Herðubreiðarlindir we can realize properly that it is an oasis in the lava desert.

We drive on southbound to the Askja crater. A few kilometers south of Herðubreiðarlindir the road leads close past the Jökulsá á Fjöllum, which here not only builds a captivating waterfall but has also polished and shaped stones and rocks in its sphere of influence. Some remind of sculptures by Henry Moore.

The temperature in the shade reaches hardly 20°C but lava and ashes absorbe the warmth and emit it again. For days it barely rained. Thus the water level while fording the day before was bearable. But it is dusting, every vehicle trails a long trail of dust on the gravel roads. We drive through dark and light aereas, massive crusted or in lage plaques solidified lava, through porose pumice crums, gravel of different sizes and continuously through pulverulent sand. When we once again have parked our motor home at the road to capture the inconceivable landscape, a landrover with a car plate fo Pinneberg appears and stops. We get into ashort conversation with the pair from the neigboring county. They have seen the silhouette of our camper from afar and hoped it might be an ice cream vendor in the desert.

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Wir fahren weiter nach Süden zum Askja-Krater. Ein paar Kilometer südlich Herðubreiðarlindir führt die Straße ganz nah an der Jökulsá á Fjöllum vorbei, die hier nicht nur einen hinreißenden Wasserfall bildet, sondern auch Steine und Felsen in ihrem Einzugsbereich abgeschliffen und modelliert hat. Manche erinnern an Skulpturen von Henry Moore.

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Die Temperatur im Schatten erreicht zwar kaum 20°C, aber Lava und Asche nehmen die Wärme der Sonne auf und geben sie wieder ab. Seit Tagen hat es kaum geregnet. Dadurch war am Vortag der Wasserstand beim Furten erträglich. Aber es staubt, jedes Fahrzeug zieht auf den Schotterstraßen eine lange Staubfahne hinter sich her. Wir fahren durch dunkle und helle Gebiete, massive verkrustete oder zu großen Platten erstarrte Lava, durch poröse Bimsstein-Krümel, Schotter unterschiedlicher Größe und ständig durch feinen Sand. Als wir mal wieder unser Wohnmobil an der Straße abgestellt haben, um die unfassbare Landschaft im Bild festzuhalten, fährt ein Landrover mit Pinneberger Kennzeichen heran und hält. Wir kommen in ein kurzes Gespräch mit dem Paar aus dem Nachbar-Landkreis. Sie haben aus einiger Entfernung die Silhouette unseres Womo gesehen und gehofft, es sei ein Eiscreme-Wagen in der Wüste.

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