
Eis in großen Mengen ist ein bizarres, lebensfeindliches Habitat. Gerade deshalb fasziniert es, aber auch wegen seiner kristallinen Form, seiner glatten Oberfläche und seiner oft intensiven Farbe, von grün über türkis bis zu allen Blautönen. Bei sommerlichen Temperaturen ist schon der Anblick von Gletschern oder Eisbergen erfrischend. Solche Erlebnisse hatten wir auf einigen unserer Reisen:
In Neuseeland war der Fox-Gletscher auf der Südinsel ein besonderes Erlebnis:
- Von einem Aussichtspunkt sind dort Regenwald und Gletscher gleichzeitig zu sehen.
- Das Eis der Gletscherzunge konnten wir dann noch aus der Nähe betrachten.

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In Island haben wir Eis in sehr unterschiedlichen Formen erlebt:
- Auf der Winterreise durch Island sind wir über das Gletschereis des Vatnajökull hinweg in eine Eishöhle gelangt und haben dort bildgewaltige Formen und Farben gesehen.
- Anschließend konnten wir an der nahe gelegenen, berühmten Gletscherlagune Jökulsárlón, an ihrem Abfluss ins Meer und auf dem schwarzen Strand Eisberge, Eisschollen und Eisbrocken aus nächster Nähe fotografieren.
- Der teilweise schneebedeckte Gletscher Svinafellsjökull hat an diesem Tag unsere eisigen Erlebnisse vervollständigt.
- Am folgenden Tag waren wir am vereisten Wasserfall Seljalandsfoss.
- Auch das Geothermalgebiet Geysir mit dem aktiven Geysir Strokkur war vereist und präsentierte sich als „Eis und heiß“.
- In Island ist das Reitturnier „Hestar á ís“ (Pferde auf Eis) im März ein besonderes Ereignis. Auf einem zugefrorenen Teil des Sees Mývatn konnten wir den Ausritt am Vorabend beobachten und das Turnier selbst mit Reiten auf Eis gegen die Zeit.
- Gegen Ende dieser Reise haben wir noch eine „Rutschpartie“ auf der isländischen Ringstraße in das vereiste Hochland unternommen.
- Auf der Sommerreise durch Island begannen unsere Gletschereis-Erlebnisse am Hoffellsjökull.
- Weiter gings mit surfendem Eis, mal wieder auf der Gletscherlagune Jökulsárlón, gefolgt von den teils filigranen Eisskulpturen auf dem schwarzen Lavastrand vor der Lagune.
- Auch den Svínafellsjökull und seine Gletscherlagune haben wir uns nochmal in einer anderen Jahreszeit angesehen.
- Auf dem Rückweg zum Fährhafen haben wir am Jökulsárlón Langzeitaufnahmen von Eis in der Brandung gemacht.

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Grönland ist gewissermaßen das natürliche Heimatland für Eisberge. Eine Woche waren wir dort zu Fuß und mit einem Postschiff unterwegs, mit grandiosen „Eis-Begegnungen“:
- Nach dem Flug von Reykjavik (Island) in den Süden Grönlands wurden wir mit einem Motorboot durch den Fjord Tunilliarfik mit Eisbergen in den Ort Narsaq gefahren.
- Dort haben wir am nächsten Tag bei bestem Sommerwetter eine Wanderung mit Blick auf viele Eisberge in der Bucht gemacht. Die schönsten Eisberge und Eisskulpturen haben wir noch extra gewürdigt.
- Mit dem Postschiff gings durch Südgrönland nach Norden. Dabei wurden in den Fjorden gestrandete Eisberge passiert, einer zum Greifen nah.
- Bei Ilulissat hat das Postschiff die Disko-Bucht durchquert, eine Art Highway für gewaltige Eisberge, und weiter vor der Mündung des Eisfjord Kangia.
- In Ilulissat gehören Eisberge zum Stadtbild.
- Von Ilulissat aus sind wir zum Eisfjord Kangia gewandert, dem Abfluss eines der produktivsten Gletscher der Welt. Mehr Eis als hier geht kaum!
- Höhepunkt der Grönlandreise war eine Mittsommernachts-Bootsfahrt in der Disko-Bucht vor Ilulissat zum Eisfjord.

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In Kanada haben wir Eiswelten entdeckt, die wir problemlos erreichen konnten. Die grönländischen Eisberge schwimmen im Frühling zwischen Grönland und Kanada in der Davis Strait nach Süden.
- Einige davon haben wir in der Strait of Belle Isle beobachtet, die Neufundland von Labrador trennt.
- Beim Ort Wild Bight, bei Cape Norman, im äußersten Nordwesten Neufundlands, waren viele Reste von Eisbergen gestrandet und wir konnten ihre bizarren Formen aus der Nähe fotografieren.
- In Kanadas Westen, in der Provinz British Columbia, unweit Alaska, haben wir auf dem Glacier Highway nach Stewart mehrere Gletscher passiert.
- Von Stewart aus konnten wir durch Alaska auf einen kanadischen Berg fahren, von dem es atemberaubende Ausblicke über den langen, kurvigen Salmon Glacier gibt.

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In Norwegen sind wir auf den südlichsten Gletscher des norwegischen Festlands so hoch hinauf gefahren, wie es möglich war. Dort hatten wir am See Møsevatn gute Sicht auf eine Gletscherzunge des Folgefonna-Gletschers.
Ganz außerordentlich hat uns der Perito Moreno Gletscher in Patagonien / Argentinien beeindruckt. Er ist eine Seltenheit, denn anders als die meisten Gletscher schrumpft er nicht. Er wächst quer über einen Seitenarm des Lago Argentino und bewegt sich so auf das Ufer mit den Aussichtplattformen zu.
