ESSARTS

Der eng bedruckte Touristenführer der Region Centre-du-Québec hat uns zu einem künstlerischen Schatz gelockt. Am Rand des Dorfs Saint-Pie-de-Guire liegt der Skulpturenpark ESSARTS. Regelmäßig werden Künstler aus verschiedenen Ländern eingeladen, hier ein Werk zu gestalten. Mehr als 50 Arbeiten sind inzwischen in einem regelrechten Zauberwald aufgestellt. Manche stehen auf Lichtungen, andere sind gewissermaßen in den Wald integriert. Und dieser Wald ist gerade ein hinreißendes Beispiel für den Indian Summer. Gegen Abend kommen wir an und haben sofort den Parkstreifen an der Straße als Übernachtungsplatz erkoren. Bevor es ganz dunkel wird, machen wir einen ersten Streifzug durch den Park. Was für ein Vergnügen.

english:
The tightly printed tourist guide of the Centre-du-Québec region has lured us to an artistic treasure. At the edge of the village of Saint-Pie-de-Guire lies the Sculpture Park ESSARTS. Artists from various countries are frequently invited to create a work here. More than 50 pieces of art are now set up in a veritable magic forest. Some are on glades, others are integrated into the forest. And this forest is just a gorgeous example of the Indian Summer. In the evening we arrive and have immediately chosen the park strip by the street as a place to stay overnight. Before it gets very dark, we make a first foray through the park. What a pleasure.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am folgenden Morgen beleuchtet die Sonne das Gesamtkunstwerk. Und während wir wieder umher streifen, treffen wir den Bildhauer Pierre Tessier, der ein paar Waldwege säubern will. Ihm gehört dieser Park, zusammen mit seiner Frau Suzanne Ricard, die als Glaskünstlerin arbeitet. Kurzerhand verschiebt Pierre das Aufräumen und führt uns durch den Park. Obwohl seine Muttersprache Französisch und unsere Deutsch ist, können wir uns intensiv über moderne Kunst und über die einzelnen Werke im Park austauschen. Es ist, wie er es formuliert, ein ganz besonderer Sonntag.

english:
The following morning the sun illuminates the total work of art. And as we walk around again, we meet the sculptor Pierre Tessier, who wants to clean a few forest ways. He owns this park, together with his wife Suzanne Ricard, who works as a glass artist. Without further ado Pierre moves the tidying up and leads us through the park. Although his mother tongue is French and ours German, we can talk intensively about modern art and about the individual works in the park. It is, as he put it, a very special Sunday.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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