Feen und Waternish

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Bei der ‚Fairy Bridge‘, der Feen-Brücke, mitten im Nirgendwo der Moore nordöstlich von Dunvegan auf der Isle of Skye, am Abzweig der Straße zur Halbinsel Waternish, haben wir am späten Abend einen Stellplatz gefunden. Es war schon fast dunkel, einige Stellen am Rand des Platzes in einer Senke waren sehr matschig. Daher hat es einige Zeit gedauert, bis das Wohnmobil in der richtigen Position stand, ohne Gefahr zu laufen, im Schlamm einzusinken.

Am Morgen sind Regen und Sturm der vergangenen beiden Tage abgelöst von Sonnenschein und Windstille. Und das ist ein Problem! Denn das sind die besten Bedingungen für die Feen, die hier leben (und im ganzen schottischen Hochland). Es sind keine guten Feen!

Um das Womo herum fliegen ganze Schwärme von ‚Midges‘, winzige Mücken. Sie sind viel kleiner, als die Mücken zu Hause. Sie schwirren aber noch schneller umher und sind kaum auszumachen. Meistens spürt man sie bevor man sie sieht. Die Insektengitter, die wir an allen Fenstern im Wohnbereich haben, sind zu grob, um sie aufzuhalten. Lediglich das Mückennetz in der Schiebetür gebietet ihnen Einhalt.

Wir müssen weg hier. Also fahren wir nach Waternish, in unglaubliches Blau hinein.

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