Eines der größten und sicherlich eins der attraktivsten neuseeländischen Geothermalgebiete ist ‚Wai o Tapu‘ (Heiliges Wasser). Anders als der Mud Pool nebenan ist diese Hexenküche von der Umgebung abgeschlossen und es wird eine Eintrittsgebühr verlangt. Das Gebiet ist so weitläufig, dass wir an vielen Stellen ganz allein die Natur genießen können. Wir finden kleine Seen, große Löcher und Spalten in allen erdenklichen Farben und filigrane Sinterterrassen. Da gibt es ‚Rainbow Crater‘, ‚Thunder Crater‘, ‚Devil’s Ink Pots‘, ‚Frying Pan Flat‘ und das neongelbe ‚Devil’s Bath‘.
Wir sind begeistert von diesem Naturschauspiel, doch es lässt sich nicht einfach einfangen. Der heiße Dampf versperrt oft die Sicht. Damit niemand in die heißen Töpfe fällt und gekocht wird, gibt es Stege und kleine Zäune, die die Wege durch diese Großküche markieren.
Als beim ‚Champagne Pool‘ eine Dampfwolke verflogen ist, ist mit ihr auch der Herumkommer wie vom Erdboden verschluckt. Also laufen wir auf getrennten Wegen das ganze eindrucksvolle Gebiet ab. Überall entdecken wir Neues, Spannendes, Einzigartiges, bis hin zum giftgrünen Lake Ngakoro! Wir sind beeindruckt, begeistert und überschwänglich und treffen uns nach Stunden endlich am Ausgang wieder. Erleichtert trinken wir einen Kaffee und wandern dann ein weiteres Mal, jetzt zusammen, durch all die unglaublichen Farben und Formen.




















