
Auf dem Rückflug nach Reykjavík haben wir noch einmal die Großartigkeit Grönlands vor Augen. Von Ilulissat fliegen wir zunächst an der Westküste entlang in Richtung Süden und überqueren den Eisfjord, der von oben in ganzer Länge überschaubar ist. Dann sehen wir auf der einen Seite das Inlandeis, auf der anderen in nacktem Felsen eingebettet unzählige Seen, einige noch teilweise gefroren. Nach dem Auftanken in Kangerlussuaq queren wir die Eiskappe Grönlands. Und an der Ostküste des Landes sehen wir, wie ein Gletscher neben dem anderen Eisberge ins Meer entlässt. Von hoch oben sehen sie aus, wie Zuckerstückchen auf blauem Gelee.
Nach lediglich einer Woche Reise durch Grönland sind wir voll unglaublich vieler fantastischer Eindrücke. Das Land ist so riesengroß, fast wie ein Kontinent, und dabei praktisch menschenleer. Insbesondere die Fahrt mit dem Fähr-/Postschiff vom Süden des Landes über rund 1200 km nach Norden hat uns ermöglicht, in kurzer Zeit von vielen unterschiedlichen Orten einen Eindruck zu bekommen.
Üblicherweise reisen wir mit unserem Wohnmobil. Dabei sind wir sehr unabhängig und legen die Route meistens recht spontan fest. Das ist in Grönland nicht möglich, keine zwei Orte sind durch eine Straße verbunden. Diese Reise haben wir uns von Island Erlebnisreisen organisieren lassen. Für ausgefeilte Organisation, die richtigen Empfehlungen und sehr gute Reiseunterlagen sagen wir hier nochmal herzlichen Dank. Unterwegs hat uns der Reiseführer „Grönland“ von Sabine Barth aus dem Verlag Dumont gut informiert.
Unsere besten Fotos aus Grönland präsentieren wir auf unseren persönlichen Foto-Internetseiten krim-gruettner.de und reinhardprinzmeier.de.
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So nehme ich denn wehmütig mit Euch Abschied von Grönland,diesem Wunderwerk der Natur,was uns aber bleibt ist die Faszination der Vergänglichkeit,eingefangen…….Ja nahezu eingebrannt im Gedächtnis,festgehalten in Eurer grossartigen Foto-
dokumentation. ilse