Grünes Flutlicht

Bis nach Å sind wir gefahren, dem Ort mit nur einem Buchstaben auf dem Ortsschild. Hier im Südwesten der Lofoten endet die Straße. Nach einem sonnigen Tag gibt es zum Abend noch Schneeregen. Kaum ist der auf dem kalten Boden gefroren, reißen die Wolken auf. Das ist die nächste Chance, Polarlicht zu beobachten. Aber hier ist viel zu viel künstliches Licht, von Häusern und Straßenlaternen. Also machen wir uns in der Dunkelheit auf den Weg nach Nordosten. In Sørvågen, Reine und Hamnøya ist auch zuviel Störlicht, wir müssen weiter. Jenseits eines Straßentunnels, auf dem Rastplatz Akkarvika, gibt es außer gelegentlichen Fahrzeugscheinwerfern kein störendes Licht. Und dann wird der Himmel grün geflutet. An weiteren Orten in Richtung Nordosten machen wir Halt und bauen unsere Stative und Kameras auf. Die Stative dienen uns auch als “Gehhilfen” auf zum Teil extrem glatten Parkplätzen. Bis Mitternacht haben wir eine ordentliche “Ausbeute” zusammen, völlig andere Bilder als wir auf Hinnøya und Andøya gesehen haben.

english:
Green floodlight

We drove all the way to Å, the place with only one letter on the town sign. Here, in the south-west of Lofoten, the road ends. After a sunny day in the evening there is sleet. No sooner is it frozen on the cold ground, the clouds tear open. This is the next chance to observe polar light. But here is much too much artificial light, from houses and street lanterns. So, in the dark, we head for the north east. In Sørvågen, Reine and Hamnøya there is also too much disturbing light, we must continue. Beyond a road tunnel, on the Akkarvika rest area, there is no disturbing light except occasional car lights. And then the sky gets flooded green. In further places towards the north-east we stop and set up our tripods and cameras. The tripods also serve as „walking aids“ on partly extremely icy parking spaces. Until midnight, we have a decent „yield“, completely different pictures than we have seen on Hinnøya and Andøya.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Comments

  1. Ilse fister said:

    “ Wenn die Himmel Schleier tragen und die Farben tanzen,
    Wächst meine Ehrfurcht vor der Natur in’s Uferlose.“
    GROSSARTIG

    1. April 2017
  2. Rose said:

    Einfach phantastisch was Ihr erleben dürft und auch wir daran teilhaben können, danke!

    1. April 2017

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