
Die gesamte Halbinsel Valdés (Peninsula Valdés) ist Naturreservat. Ausnahmen sind nur die Zufahrt und der Ort Puerto Pirámides. Bis hierher ist die Straße asphaltiert, die anderen Routen sind Schotterstraßen. An der Zufahrt zur Halbinsel ist ein Kontrollpunkt, an dem der Eintritt bezahlt werden muss. Wie in einigen anderen Natur- und Nationalparks zahlen Ausländer ein Mehrfaches dessen, was Argentinier zahlen. Das Besucherzentrum (Centro de Visitantes) ist 22 km weiter. Erst hier erfahren wir, dass von den wenigen Straßenverbindungen zwei wesentliche Strecken nicht nutzbar bzw. sogar gesperrt sind. Somit sind wichtige Sehenswürdigkeiten nicht erreichbar bzw. geschlossen. Freies Übernachten ist auf der ganzen Halbinsel nicht erlaubt, so bleibt nur der örtliche Campingplatz in Puerto Pirámides.
Valdés ist menschenleer. Es gibt einige Estancias, von denen ist nur wenig zu sehen. Außer den Küsten ist praktisch alles heiße, karge Buschsteppe, ein wenig Grassteppe und Salzseen. Die sind nicht erreichbar, liegen abseits der Straßen. Landschaftlich interessant sind die Küsten. Unterwegs sehen wir ein paar Choique (Darwin-Nandu), kleiner als der große Nandu. Die eigentlichen Besitzer der Halbinsel sind Guanakos, die wir überall in großer Zahl antreffen.

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