Heideblüte am Brunsberg

 

 

Nach einer alten Faustregel blüht die Lüneburger Heide vom 8.8. bis zum 9.9. So genau hält sich die Natur selbstverständlich nicht daran. Häufig ist die Heideblüte von Juli bis Ende September. Sie gilt als eines der schönsten Naturereignisse in Norddeutschland: Lilafarbige Teppiche von jeweils hunderttausenden Besenheide-Pflanzen.

Einer der nördlichsten Ausläufer der Lüneburger Heide ist der Brunsberg bei Sprötze, einem Stadtteil von Buchholz in der Nordheide.

Am Sprötzer Ortsrand schaut uns am Waldrand ein Reh an und flieht erst, als wir näher kommen. Auf einem Fahrweg gehen wir zunächst durch dichten Wald. Der wird immer lichter und offener. Die Heidelbeeren / Blaubeeren hier sind lecker. Ihr schon stellenweise rötliches Laub lässt Erinnerungen an ein knallrotes Heidemoor im Osten Kanadas aufleben.

Und dann öffnet sich der Wald zu den ausgedehnten, offenen Flächen, die von Heidekraut bedeckt sind, mit nur wenigen Birken und Kiefern darin. Außer ihnen ist offenkundig nur wenig Vegetation in der Lage, auf den kargen, trockenen Sandböden zu überleben.

Vom Kleinen Brunsberg führt ein Weg hinauf zum 129 m „hohen“ Großen Brunsberg. Menschen in wirklich bergigen Gegenden werden sicherlich mindestens schmunzeln. Aber in der Norddeutschen Tiefebene sind 129 m schon bemerkenswert.

english:

Heather blossom on Brunsberg hill

According to an old rule of thumb, the Lüneburg Heath blooms from 8 August to 9 September. Of course, nature does not adhere to this rule exactly. The heath often blooms from July to the end of September. It is considered one of the most beautiful natural phenomena in northern Germany: purple carpets of hundreds of thousands of broom heath plants.

On the outskirts of Sprötze, a deer looks at us from the edge of the forest and only flees when we get closer. We start off on a road through dense forest. It gradually becomes lighter and more open. The blueberries here are delicious. Their reddish foliage in places brings back memories of a bright red heathland in eastern Canada.

And then the forest opens up to vast, open areas covered with heather, with only a few birch and pine trees. Apart from these, there is obviously little vegetation capable of surviving on the barren, dry sandy soil.

A path leads from the small Brunsberg hill up to the 129-metre-high Big Brunsberg hill. People who live in truly mountainous regions will surely smile at this. But in the North German Plain, 129 metres is quite remarkable.

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