
Rund 60 Kilometer fahren wir von San Pedro de Atacama, davon 46 auf einer der übelsten Schotterstraßen, die wir kennen. Westlich der Cordillera de la Sal erreichen wir die Lagunas Escondidas de Baltinache, sieben verschieden große Salzwasser-Teiche. Und die entschädigen für die anstrengende Fahrt. Das hoch konzentrierte Salzwasser leuchtet in der Sonne hellblau, türkis und grün. Die weiße Salzkruste, teils als mächtige Wand im Wasser, bringt die Farben besonders gut zur Geltung.
Zunächst sehen wir etwas, das uns wie ein sehr grob gepflügter Acker vorkommt. Doch auf den zweiten Blick ist zu erkennen, dass solch unsystematisches Pflügen gar nicht möglich wäre. Hier hat offenbar Salzwasser den Boden getränkt und beim Austrocknen bizarre Formen geschaffen. In diese Landschaft sind die Lagunen eingebettet, erreichbar über Holzstege.
In der ersten Lagune ist Baden erlaubt. Eine junge Frau ist mutig und steigt hinein. Sie demonstriert, dass man auch mit locker in die Höhe gestreckten Beinen nicht untergeht in dem Salzwasser. Die weiteren Lagunen sind einfach nur schön und immer schöner.

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