Hinauf zur Rocca di Calascio

In 1460 Metern Höhe thront die Burgruine Rocca di Calascio. Dort oben wollen wir hin.

english:
Up to the Rocca di Calascio

At 1460 meters the castle ruins Rocca di Calascio perch. Up there we want to go.

Below in the village of Calascio, where we start, there is a prohibition sign for campers for the serpentine road that leads up. Another sign warns of a passage width of no more than 2.10 m, too little for us. So we set off on foot. The distance on the road is specified at three kilometers, the trail, also in serpentine, is shorter. But it is also much steeper and brings us pretty out of breath. We are rewarded by magnificent views over the barren south side of the Gran Sasso.

At the end of the road, a path leads to the castle through the partially abandoned Borgo Calascio. The last three hundred meters, all day in the shade, are partly covered with hoarfrost, partly frosted. Parts of the castle ruin can be seen from here.

At the top, the view is indescribable. Below the ruins stands another icon of Abruzzo, the small temple-like church of Santa Maria della Pietá.

For the way back we choose the road. It is longer, but less exhausting. Shortly before reaching our camper after almost three hours hike, we have a nice view over Calascio and the surrounding area.

 

Im unterhalb gelegenen Dorf Calascio, wo wir starten, steht ein Verbotsschild für Wohnmobile für die Serpentinenstraße, die hinauf führt. Ein weiteres Schild warnt vor einer Durchfahrtsbreite von nicht mehr als 2,10 m, zu wenig für uns. Also machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Die Entfernung auf der Straße ist mit drei Kilometern angegeben, der Wanderweg, auch in Serpentinen, ist kürzer. Aber er ist auch viel steiler und bringt uns ganz schön aus der Puste. Belohnt werden wir durch grandiose Ausblicke über die karge Südseite des Gran Sasso.

 

 

 

Am Ende der Straße führt ein Weg zur Burg durch das teilweise verlassene Borgo Calascio. Die letzten dreihundert Meter, ganztägig im Schatten, sind teils mit Raureif bedeckt, teils vereist. Teile der Burgruine sind von hier zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

Oben angekommen ist die Aussicht unbeschreiblich. Unterhalb der Burgruine steht eine weitere Ikone der Abruzzen, die kleine tempelartige Kirche Santa Maria della Pietá.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den Rückweg wählen wir doch die Straße. Sie ist zwar länger, aber weniger anstrengend. Kurz vor Erreichen unseres Womos nach fast drei Stunden Wanderung haben wir noch eine schöne Aussicht über Calascio und die Umgebung.

 

 

 

7 Kommentare zu „Hinauf zur Rocca di Calascio“

  1. Wilhelm Englstorfer

    … beeindruckende fotos!!! gratuliere und danke dafür!
    hab auch eure homepage besucht u. mir tipps geholt für meine bevorstehende winter-lappland-reise … starte am 23. jänner u. freu mich sehr darauf!
    hab einen woelcke sprinter u. hoffe auf verlässlichkeit …
    ganz lieben gruß!
    willi englstorfer

    1. Wir wünschen viel Spaß im winterlichen Lappland. Beneidenswert!
      Woelke Sprinter ist sicher eine gute Basis. In unserem CS Sprinter fährt seit unserer Lappland-Winterreise immer ein Diesel-Additiv mit, gegen Diesel-Gelee.
      Herzliche Grüße,
      Frau Rumkommer und Herumkommer

  2. Wilhelm Englstorfer

    bei uns wäre es ums haar auch ein cs geworden -:) – firmenstandort (1000 km v. zuhause) u. gfk gaben den ausschlag …
    danke für den guten anti – gelee – tipp!
    könnt ihr mir bitte noch marke bzw. bezeichnung verraten?
    alles gute zu euch!
    willi

    1. Wir haben die Dose an irgend einer Tankstelle im hohen Norden von Schweden gekauft, vermutlich in Kiruna. Sie hat 200 ml Inhalt, der für 50-80 Liter Diesel gut sein soll: „CRC Diesel Additive“. Sicher gibt es solches Zeug, auch unter anderen Namen und von verschiedenen Herstellern, in Österreich und Deutschland, insbesondere im Winter. Spätestens auf der Anreise in Skandinavien ist es bestimmt an Tankstellen verfügbar.
      Das Problem, das wir mit dem offenbar zu kalt gewordenen Diesel hatten, betraf nicht den Motor, der sprang an und lief, ohne zu murren. Aber unsere Diesel-Heizung lief nicht mehr und gab als Fehlermeldung ‚Kraftstofftank leer‘ aus, bei halbvollem Tank. Die Außentemperatur mitten in der Nacht war -25°C! Es kann halt sehr schattig werden im Winter in Lappland.
      Toi, toi, toi,
      Frau Rumkommer und Herumkommer

  3. willi engsltorfer

    hallo reinhard,
    danke für detailantwort u. die gut brauchbaren wünsche!
    „schattig“ ist gut -:)
    ich hab` gas-u. dieselheizung u. nehm mir das stromaggregat mit – so hoffe ich durchzukommen!
    eure momentane route begeistert mich sehr – strahlt große ruhe aus – ist die gegend an sich ruhig od. macht es die jahreszeit? falls ihr da eine routenaufzeichnung od. grobe beschreibung habt wäre das toll?
    bin für alle tips dankbar!

    grüße euch ganz herzllch aus dem oberösterreichischen steyrtal!
    willi

    1. Hallo Willi,
      unsere Route entsteht ziemlich spontan. Wir haben uns bestimmte Regionen vorgenommen, die Reihenfolge ergibt sich teilweise zwangsläufig dadurch, dass wir von Norden kommen und auch zum Norden wieder abreisen werden. Inspiration und Orientierung für Stellplätze geben uns Reiseführer und die Führer aus der ‚Womo‘-Reihe. Ausschlaggebend ist häufig, dass wir irgendwo interessante Landschaften erwarten. Aber manchmal entdecken wir auch etwas Interessantes und bleiben spontan. Wir lieben die eher menschenleeren Gegenden, zu Hause in Hamburg haben wir hinreichend Stadt. Wenn irgendwo schlechtes Wetter ist, versuchen wir in besseres Wetter auszuweichen.
      Die Abruzzen sind vermutlich zu anderen Jahreszeiten auch relativ ruhig. Venetien, Emilia Romagna, die Marken, Umbrien, Toskana und Lazio sind sicherlich sehr touristisch und im Sommerhalbjahr alles andere als ruhig. Das ist an vielen Stellen sehr deutlich zu sehen. Wir sind daher überzeugt, dass die Jahreszeit der wesentliche Faktor für die von dir erkannte Ruhe ist. Allerdings ist es auch schon seit einigen Wochen, zumindest nachts, sehr kalt. Außerdem sind manche Restaurants und insbesondere Museen und Parks jetzt geschlossen. Wir würden daher zu einem früheren Start raten.
      Ich hoffe, dass ich bald eine Übersichtskarte mit den Orten erstellen kann, auf die sich die Blogbeiträge beziehen, wie wir das bei den früheren Reisen gemacht haben (siehe Karten / Maps). Eine Routenaufzeichnung wird es nicht geben. Das wäre sehr aufwendig und wir halten es nicht für sinnvoll, unsere Route konkret nachzufahren. Am Ende der Reise werden wir sicher wieder eine Zusammenfassung / Resümee verfassen.

      Herzliche Grüße,
      Krim und Reinhard

  4. willi englstorfer

    lieber reinhard, liebe krim,

    danke für deine ausführliche antwort! wir machen das ebenso – mir/uns genügt auch die region – der rest ergibt sich … von dieser region hab ich bis jetzt eben nur gehört – aber die kargkeit und reduziertheit spricht mich als skandinavienfan an – eure excellenten fotos tun das ihre dazu! wir bereiten auch nie eine starre route vor! hab diese gegend schon gegoogelt – ja, da gibts was zu entdecken!
    ich wünsche euch weiterhin gutes wetter u. „gut licht“ und danke euch sehr fürs innere mitreisen u. den newsletter!

    lieben gruß!

    willi

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