Im Elbsandsteingebirge

 

In der Touristeninformation in Pirna werden uns im Elbsandsteingebirge die Herkulessäulen zum Wandern empfohlen, bei Schweizermühle. Doch bei grauem Himmel und Regen sehen die nur düster aus. Der Langenhennersdorfer Wasserfall ist trocken gefallen, das ist auch kein Lichtblick.

Aber am Nachmittag kommt doch noch gelegentlich die Sonne heraus. Nun setzt sie Spotlights auf einzelne Tafelberge und auf die Festung Königstein. Schließlich können wir in Rathen vom Südufer der Elbe aus einige der bizarren Felsformationen etwas besser sehen.

english:
In the Elbe Sandstone Mountains

In the tourist information at Pirna, the Hercules columns (Herkulessäulen) are recommended for hiking in the Elbe Sandstone Mountains, near Schweizermühle. But in gray skies and rain they only look gloomy. The Langenhennersdorfer waterfall has fallen dry, which is not a bright spot either.

But in the afternoon the sun comes out occasionally. Now it is setting spotlights on individual table mounts and on the Königstein Fortress. Finally, we can see some of the bizarre rock formations a little better at Rathen from the south bank of the Elbe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare zu „Im Elbsandsteingebirge“

  1. Hallo ihr beiden, ich verfolge euch schon das ganze Jahr und wundere mich. Wenn ich mit dem Wohnmobil losfahre werde ich blöd angeschaut und meine Frau fühlt sich auch nicht wohl. Darf ich mal fragen wie es euch so ergeht und welche Erfahrungen ihr so macht? Wie oft fahrt ihr auf einen Campingplatz. Übrigens kann ich euch mal die Kleine Bergoase empfehlen. Viele Grüße aus Lüneburg Andreas

    1. Hallo Andreas,
      tatsächlich sind wir in diesem Jahr etwas länger als unsere üblichen sechs Monate pro Jahr gereist: Nach Norwegen sind wir Anfang Februar gestartet. Zu der Zeit war das Corona-Virus schon weit verbreitet, aber die Infektionszahlen gering. Niemand hat damals an einen Lockdown gedacht. Unterwegs haben wir über das Internet die Entwicklung verfolgt und uns gefreut, dass wir als autarke Camper zu den am wenigsten gefährdeten Menschen gehörten. In Tromsø mussten wir Mitte März feststellen, dass der Lockdown uns der Möglichkeit beraubte, weiter zu reisen. Die Heimreise über Schweden war problemlos, dort war ja kein Lockdown. Die Durchreise durch Dänemark war weniger entspannt aber letztlich auch ohne Probleme.
      Wir haben dann zu Hause abgewartet, bis Reisen innerhalb Deutschlands wieder möglich war. Glücklicherweise sind wir sehr unabhängig und konnten dann bald die Tour durch Nordwest-Niedersachsen durchführen. Anfang Juni haben wir dort seeehr viele Wohnmobile gesehen.
      Ab Mitte Juni waren die meisten Grenzen in Europa wieder offen und wir sind zu der Reise durch Polen und das Baltikum gestartet. Diese Länder sind gut durch die erste Corona-Welle gekommen, das Reisen dort war im Sommer entspannt. Auch dort haben wir viele Camper gesehen.
      Schließlich sind wir Mitte September zunächst für ein paar Tage in die Schweiz gefahren und dann durch Deutschland. Bis Anfang November war auch das unproblematisch und wir haben viele Camper unterwegs gesehen. Mit Beginn des Mini-Lockdown haben wir tatsächlich nur noch wenige Camper beobachtet. In Niedersachsen waren Stellplätze gesperrt, in Sachsen-Anhalt waren sie offen. Wir hatten dann auch den Eindruck, dass wir skeptisch angesehen wurden. Aber vielleicht ist das auch nur so ein Gefühl, Konkretes können wir diesbezüglich nicht berichten. Mitte November war dann das Schönste vom Herbst vorüber und so fiel es uns nicht schwer, nach Hause zu fahren.
      Mit anderen Worten, wir sind aktuell nicht mehr im Elbsandsteingebirge. Aber wir haben mal wieder so viel Interessantes, teils Spektakuläres gesehen und erlebt, dass wir es gar nicht alles „live“ veröffentlichen können. Der Blog von dieser Reise wird daher noch ein paar Wochen weiter laufen.
      In den sechseinhalb Monaten, die wir dieses Jahr mit dem Wohnmobil unterwegs waren, haben wir drei Nächte auf Campingplätzen verbracht: Einmal, weil der Platz so besonders war (eine ganze Insel in einem See in Polen); einmal in Estland zum Wäsche waschen; einmal in Danzig mangels attraktiver Alternativen. Das ist für uns ein üblicher Durchschnitt.
      Normalerweise sind wir mindestens für vier Tage am Stück autark. Insbesondere in dünner besiedelten Ländern suchen wir uns dann gern einen Übernachtungsplatz in der Wildnis. Aber wir nutzen auch offizielle Wohnmobil-Stellplätze. Auf der aktuellen Reise haben wir gestaunt, wie viele gebührenfreie Stellplätze es in Deutschland gibt. Es gibt sogar viele gebührenfreie, auf denen für 0,5 bis 2 Euro elektrischer Strom verfügbar ist, manchmal sogar kostenlos.
      Generell haben wir nicht den Eindruck, auf Wohnmobilreisen blöd angesehen zu werden. Als in diesem Jahr Reisen erlaubt war, haben wir vielleicht neidische Blicke gesehen, aber keine, die uns ein schlechtes Gefühl gemacht haben.
      Wir lieben es in der Natur zu sein und meiden möglichst Menschenansammlungen, dadurch ergeben sich auch kaum Konflikte. Die geschilderte Art zu reisen empfinden wir als sehr entspannt und genießen es sehr.
      Herzliche Grüße nach Lüneburg,
      Krim und Reinhard

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