
Sesriem ist eine kleine Siedlung nicht weit vom südlichen Ende der Naukluftberge. Im Wesentlichen ist es eine Tankstelle, ein öffentliches Telefon und ein paar kleine Kioske. Der Haupteingang zum Namib-Naukluft Nationalpark ist hier, mit der Zufahrt nach Sossusvlei. Darum sind in der näheren Umgebung ein Campingplatz und ein paar Lodges.
In der Sossusvlei Lodge sind wir für vier Nächte gebucht. Die Unterkünfte sind geräumige Hauszelte mit gemauertem Unterbau und eigenem Sanitärbereich. Das ist ganz nett. Allerdings sind die Zeltreißverschlüsse zum Teil sehr schwergängig. Bei Wind schlagen immer wieder Zeltplanen laut knallend gegen einander, und der Wind bläst Staub durch alle Ritzen. Das Personal der großen Anlage ist sehr freundlichen und kompetent. Das Frühstücks-Buffet ist gut. Sensationell ist das Dinner Buffet: Live Grill mit Steaks von neun verschiedenen Wildarten (plus Rind, Schwein, Lamm und Huhn), japanischer Grill, diverse Salat-, Gemüse- und Beilagen-Variationen sowie ein Dessert-Buffet, das keine Wünsche offen lässt.
Das Tor zum Nationalpark ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet, dieser Zeitraum steht uns jeweils für Ausflüge in den Park zur Verfügung. Dabei meiden wir die Mittagshitze. Die Erlaubnis für den Park ist an der Einfahrt erhältlich. Die ersten 60 der 65 km Straße sind asphaltiert. Nach wenigen Kilometern sehen wir Strauße an beiden Seiten der Straße, vor der Kulisse der Naukluftberge und vor Dünen.











Beim Sossuspoort-Aussichtspunkt queren wir das Flussbett des Tsauchab und erhalten eine Aussicht über die Flussebene und die grandiose Dünenlandschaft. Zunächst sind in einigen Dünen noch Felsenberge zu sehen, dann nur noch akkurat aufgetürmter Sand.







