
Ungefähr 15 Stunden sind wir unterwegs, ab Hamburg über Amsterdam, von dort im Direktflug nach Beijing, wo wir am Vormittag ankommen. Nach der etwas langwierigen Passkontrolle treffen wir unseren Reiseführer für Beijing. Er ist schätzungsweise Mitte 30 und spricht fließend Deutsch! Beim Check-In im Hotel müssen wir kurzzeitig unsere Reisepässe abgeben; außerdem wird ein „Pfand“ (Deposit) von 300 Yuan (ca. 33 Euro) verlangt.
Am Nachmittag holen uns Reiseführer und Fahrer vom Hotel ab und wir werden zum Park des Himmelstempels chauffiert. Der gilt als bedeutendste kaiserliche Tempelanlage der Hauptstadt und ist Welterbe. Der schöne, ausgedehnte, von einer hohen Mauer umgebene Park ist abwechslungsreich gestaltet und sehr gut besucht. Überall sind Gruppen von Chinesen jeden Alters. Hallenartige Laubengänge führen zum Parkzentrum. Sie dienen vielen Menschen als Treffpunkt, zum Kartenspiel oder zu anderen Spielen, zum Musizieren und Singen, zum Vortrag traditioneller chinesischer Musik oder von Arien der Peking-Oper.




Erneut müssen wir Eintritt zahlen, für den wiederum ummauerten inneren Tempelbereich. Nach einem weiteren mächtigen Tor öffnet sich ein großer Platz mit der Halle der Erntegebete, die auf einer runden, dreistufigen Marmorterrasse trohnt. Dies ist das Wahrzeichen Beijings.





Umgeben ist der Platz von weiteren Mauern, mächtigen Gebäuden und Toren, jedes einzelne sehenswert. Von der Halle der Erntegebete führt ein erhöhter Marmorweg zu weiteren Tempelanlagen, wie der Halle der Abstinenz, der Echomauer, dem kaiserlichen Himmelsgewölbe und dem Himmelsaltar. Die Vielzahl der Bauwerke und ihre Pracht sind fast Schwindel erregend.









