Kulturschock verkehrt

Der Endpunkt unserer Tour durch die Wildnis von Labrador und Nord-Québec ist Baie Comeau an der Côte-Nord. Aber diese Stadt ist auch der Startpunkt in eine ganz andere Welt. Sie strahlt Kultur aus. Wir sehen Restaurants, die wie richtige Restaurants aussehen. In Neufundland gibt es überwiegend Fast Food. Und dann noch „Eateries“. Von den wenigen als Restaurant bezeichneten Betrieben haben uns schon die Fotos ihrer Werbung abgeschreckt. Auch die Menschen auf den Straßen sehen anders aus. In Baie-Comeau fällt uns auf, dass hier überwiegend schlanke, gut gekleidete Menschen unterwegs sind. Erst jetzt merken wir, wie viele rundum gepolsterte Menschen wir in Neufundland und Nova Scotia gesehen haben. Die Supermärkte in Québec haben ein deutlich besseres Lebensmittelsortiment. Sogar fast französische Baguettes kaufen wir. Zwar vermissen wir das Englische auf Schildern und Hinweisen aber es gibt für uns Einiges zu mögen im französischen Kanada.

Und dann beginnt wieder die Jagd auf Leuchttürme. Die besonders charmante junge Frau in der Touristeninformation von Fermont (südlich Labrador City) hat uns mit einer englischsprachigen Karte der Leuchttürme in den maritimen Regionen von Québec ausgestattet. Am Cap-de-Bon-Désir bei Les Bergeronnes steht ein hübsches Exemplar. Unterhalb klettern wir über die glatt geschliffenen Felsen einer Küstenregion wie ein Gemälde.

english:
Culture shock inverted

The end point of our tour through the wilderness of Labrador and North Québec is Baie Comeau on the Côte-Nord. But this city is also the starting point into a completely different world. It radiates culture. We see restaurants that look like real restaurants. In Newfoundland, there are mostly fast food. And then „Eateries“. Of the few businesses designated as restaurants, the photos of their advertising have already deterred us. The people on the streets also look different. In Baie-Comeau we notice that here are mostly slim, well-dressed people on the streets. Only now do we realize how many fully upholstered people we have seen in Newfoundland and Nova Scotia. The supermarkets in Québec have a much better food assortment. We even buy almost French baguettes. Although we miss the English on signs and notices, however we have a lot to like in French Canada.

And then the hunt for lighthouses begins again. The particularly charming young woman at the Fermont Tourist Office (south of Labrador City) has provided us with an English language map of the lighthouses in the maritime regions of Québec. At the Cap-de-Bon-Désir near Les Bergeronnes is a pretty one. Below, we climb over the smooth rocks of a coastal region like a painting.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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