
Um von Askja nach Kverkfjöll zu gelangen, müssen wir einige Kilometer wieder zurück. Danach wird die Landschaft noch extremer. Sie schwelgt gewissermaßen in verschiedenen Schwarz- und Grau-Tönen, gelegentlich von Rot oder Ocker begleitet, als habe sie Rouge aufgelegt. Unterwegs überqueren wir die Jökulsá á Fjöllum, die oberhalb der Brücke wieder einen ihrer dramatischen Wasserfälle hat.











Was Kverkfjöll ausgemacht hat, Eishöhle und heiße Quellen im Gletschereis, existiert offenbar seit 2013 nicht mehr. Um so etwas zu sehen, werden 9 bis 10-stündige geführte Wanderungen über den Gletscher angeboten. Das ist jenseits unserer Kräfte. Am Gletscher, der nach etwa drei Kilometern auf einer extremen Piste erreicht ist, sehen wir aus etwa hundert Metern Entfernung jenseits des Gletscherabflusses eine Eishöhle. Ansonsten gibt es hier außer Möränen wenig zu sehen. In der Ferne sehen wir Dampf von der frischesten Lava aufsteigen. Beim Ausbruch der Bárðarbunga im Jahr 2014 hat sich das Lavafeld Holuhraun ausgeweitet und ist noch heiß.




Auf dem Rückweg von Kverkfjöll nach Norden zur Ringstraße zeigt sich die schwarz-grau-rote Landschaft noch einmal in anderem Licht.




