Lebende Museumsstadt

Mit einem Stadtplan machen wir uns auf den Weg ins alte Lijiang. Im Gegensatz zu den kleinen steinernen „Festungen“, die man häufig in China sieht, ist hier ganz viel aus Holz gebaut, leichter und offener, häufig mit Schnitzereien verziert. Erstaunlich viele Einheimische tragen Trachten verschiedener Ethnien. In der ganzen Provinz Yunnan leben viele sogenannte Minderheiten.

english:
Living museum town

With a city map, we set off on the way to ancient Lijiang. In contrast to the small stone „fortresses“, which are often seen in China, a lot of wood is built here, lighter and more open, often decorated with carvings. Amazingly many locals wear traditional costumes of different ethnicities. There are many minorities living in the province of Yunnan.

It is noticeable that there is a „culture“ of transport of goods on the back. All possible loads are transported in panniers. Even babies are „tied up“ on their mothers‘ backs.

Despite the uncomfortable weather, many tourists are in the city, almost exclusively Chinese. Some of the streets are made up of souvenir, artisan, and fabric shops as well as snack stalls. But there are many alleyways to the left and right of the mass flow worth seeing.

Tea shops are particularly exotic. Yunnan is an important tea growing area. The tea is offered loosely in large boxes and cartons, but also pressed and in discus form with colorful packaging.

Above the city rises the Lion Hill with the pagoda-like Wangu view tower. Below the tower is a balcony-like viewing terrace. The view goes over the entire Old Town with the Wooden Residency at its edge.

In the evening, a fire is lit in a steel basket in front of our hotel, around which folkloric dances are performed. Across the street, another fire is burning and hotel staff as well as Chinese tourists are participating in the dances.

 

 

 

 

 

 

 

Uns fällt auf, dass es eine „Kultur“ des Lastentransports auf dem Rücken gibt. Alle möglichen Lasten werden in Kiepen transportiert. Auch Kleinkinder sind auf dem Rücken ihrer Mütter „vertäut“.

 

 

 

Trotz des ungemütlichen Wetters sind viele Touristen in der Stadt, fast ausschließlich Chinesen. Einige Straßenzüge bestehen aus Souvenir-, Kunsthandwerks-, und Stoff-Läden sowie Imbiss-Ständen. Aber links und rechts des Massenstroms gibt es viele sehenswerte Gassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders exotisch sind Teegeschäfte. Yunnan ist ein wichtiges Teeanbaugebiet. Der Tee wird lose in großen Kisten und Kartons angeboten, aber auch gepresst u. A. in Diskusform mit bunten Verpackungen.

 

 

 

 

 

Über der Stadt erhebt sich der Löwenhügel mit dem pagodenartigen Wangu-Aussichtsturm. Unterhalb des Turms ist eine balkonartige Aussichtsterrasse. Die Aussicht geht über die gesamte Alte Stadt mit der Holzresidenz an ihrem Rand.

 

 

 

 

 

Am Abend wird vor unserem Hotel in einem Gitterkorb ein Feuer entzündet, um das herum folkloristische Tänze aufgeführt werden. Schräg gegenüber brennt ein weiteres Feuer und Hotelpersonal sowie chinesische Touristen beteiligen sich an den Tänzen.

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar zu „Lebende Museumsstadt“

  1. Bislang hielt ich für eine mir eigene „Eigenschaft“ die Neidlosigkeit…….aber wenn Ihr so
    weitermacht bin ich mir deren nicht mehr so sicher!
    So zu reisen,zu sehen,zu erleben und in Bild und Text festzuhalten ist schon beneidenswert!
    Gerne mit Euch deshalb weiterhin auf Reisen sein zu dürfen wünsche ich mir also sehr!
    Ilse

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