Mercedes-Benz

Für die Instandhaltung (Inspektion, Wartung, Reparaturen) unseres Mercedes Sprinter ist Mercedes-Benz die erste Wahl. Deren Werkstatt-Preise sind recht hoch. Dafür wird eine Mobilitätsgarantie gewährt, die hat sich für uns auf Auslandsreisen schon zweimal bewährt (siehe unten). Die sechsjährige Garantie gegen Durchrostung wurde auch verlängert; diese Gewährleistung haben wir auch schon mal in Anspruch genommen (siehe unten).

english:
For the maintenance (inspection, servicing, repairs) of our Mercedes Sprinter, Mercedes-Benz is the first choice. Their workshop prices are quite high. In return, they offer a mobility guarantee, which has already proven itself twice for us on trips abroad (see below). The six-year warranty against rust-through has also been extended; we have already made use of this warranty, too (see below).

 

 

Wartungsintervalle

Die Wartungsintervalle sind 60.000 km. In der Praxis sind die aber kaum erreichbar. Der Faktor Zeit fließt mit ein und viele Kurzstreckenfahrten lassen den Zähler besonders schnell herunter zählen. So ist regelmäßig nach rund 30 bis 35 tausend km die nächste Inspektion fällig.

Inspektion in Kanada

Beim Start unserer sechsmonatigen Reise durch Kanada lag die letzte Inspektion etwa ein halbes Jahr zurück und wir hatten noch mehrere zehntausend Kilometer bis zur nächsten. Auf Anfrage in der Mercedes-Benz-Zentrale in Stuttgart wurde bestätigt, dass diese Inspektion auch von einer Merceds-Werkstatt in Kanada durchgeführt werden könne.

Das hat dann in Edmonton, Alberta, gut geklappt. Den Termin haben wir mit einem Vorlauf von etwa zwei Wochen auf der Internetseite der Mercedes-Werkstatt reserviert. Einziges Problem bei dieser Buchung war, dass unsere deutsche Mobiltelefonnummer nicht in das programmierte Schema passte und damit die Buchung nicht abgeschlossen werden konnte. Ich habe dann die Telefonnummer der Werkstatt in das Formularfeld eingegeben, damit hat es funktioniert. Unsere Nummer habe ich im Freitext-Feld der Buchung angegeben.

Zum Abschluss der Werkstatt-Arbeiten wurden wir gefragt, ob wir für das nächste Wartungsintervall wieder 60.000 km eingestellt haben wollten oder die in Kanada üblichen 30.000 km (die sind wohl den dort erheblich raueren Straßenverhältnissen und klimatischen Bedingungen geschuldet).

engliah:

Maintenance intervals

The maintenance intervals are 60,000 km. In practice, however, these are hardly achievable. Time is a factor and many short trips cause the counter to count down particularly quickly. So the next inspection is regularly due after around 30 to 35 thousand km.

Inspection in Canada

At the start of our six-month journey through Canada, the last inspection was about half a year ago and we still had several tens of thousands of kilometres until the next one. On enquiry at Mercedes-Benz headquarters in Stuttgart, it was confirmed that this inspection could also be carried out by a Merceds workshop in Canada.

This then worked out well in Edmonton, Alberta. We booked the appointment about two weeks in advance on the website of the Mercedes workshop. The only problem with this booking was that our German mobile phone number did not fit into the programmed scheme and thus the booking could not be completed. I then entered the workshop’s telephone number in the form field and it worked. I entered our number in the free text field of the booking.

At the end of the workshop work, we were asked whether we wanted 60,000 km set again for the next maintenance interval or the 30,000 km usual in Canada (which are probably due to the much rougher road and climatic conditions there).

 

 

Reparaturen

Auf unseren Reisen wird das Fahrzeug ziemlich stark beansprucht, das bleibt nicht ohne Folgen für das Material:

Rückfahrkamera

Auf der Anreise nach Finnland ist immer wieder mal das Videobild der Rückfahrkamera verschwommen, Wasser im Bild erkennbar. Beim Rücksetzen auf einem Parkplatz auf Åland ist der Steinhaufen hinter dem Fahrzeug nur undeutlich zu sehen und schon liegt das rote Glas der Nebelschlussleuchte in Scherben auf dem Boden. Es reicht!

Auf dem finnischen Festland angekommen, suchen wir die nächstgelegenen Mercedes-Vertragswerkstatt. Kurzfristig kann die nicht die Reparatur ausführen. Wir bitten, für uns in einer anderen Werkstatt, die auf unserer geplanten Route liegt, einen Termin für uns zu organisieren. In Oulu, wo wir in etwa zehn bis zwölf Tagen sein wollen, klappt das.

Die Nacht vor dem Termin verbringen wir in Oulu auf einen Parkplatz bei einem Sportgelände, nur wenige hundert Meter von der Werkstatt entfernt. Pünktlich sind wir beim Serviceberater, der uns bereits erwartet, die Ersatzteile sind im Lager.

Die Reparatur zieht sich hin, schließlich eröffnet uns der Monteur, dass der komplette Austausch der Kamera nicht möglich ist, denn Teile der Elektronik befinden sich unter dem Dach im Heck des Wohnmobils. Das ist nicht nur von innen mit dicker Wärmeisolierung beklebt, dort sind auch Einbauten. Also wird vereinbart, dass nur die Optik-Einheit ausgetauscht und das undichte Kameragehäuse mit Dichtmasse abgedichtet wird. Das Glas der Nebelschlussleuchte wird auch ersetzt.

english:

Repairs

On our journeys, the vehicle is subjected to quite a lot of stress, which is not without consequences for the material:

Rear view camera

On the journey to Finland, the video image from the rear view camera is blurred again and again and water is visible in the picture. When backing up in a car park on Åland, the pile of stones behind the vehicle can only be seen indistinctly and already the red glass of the rear fog light is lying in shards on the ground. Enough!

When we arrive on the Finnish mainland, we look for the nearest authorised Mercedes workshop. They cannot carry out the repair at short notice. We ask them to organise an appointment for us at another workshop on our planned route. In Oulu, where we want to be in about ten to twelve days, it works out.

We spend the night before the appointment at Oulu on a car park near a sports ground, only a few hundred metres away from the workshop. We are punctually at the service adviser’s who is already waiting for us, the spare parts are in stock.

The repair drags on, finally the mechanic tells us that the complete replacement of the camera is not possible, because parts of the electronics are under the roof in the rear of the motorhome. This is not only covered with thick thermal insulation from the inside, there are also built-in components. So it is agreed that only the optics unit will be replaced and the leaking camera housing sealed with sealant. The glass of the rear fog light is also replaced.

 

 

Turbolader

Ausgerechnet zum Ende der Welt haben wir es gerade noch geschafft. Auf der Fahrt zum Leuchtturm am Cabo Touriñan, dem westlichsten Punkt Spaniens, hat der Motor streckenweise “keinen Hering vom Teller gezogen”. Wir haben Glück, das Mobiltelefon funktioniert hier, weit draußen, und wir können die Hotline von Mercedes-Benz anrufen. Zunächst muss ich Namen, Kfz-Kennzeichen und Kilometerstand angeben. Daraufhin wird mir mitgeteilt, das Wartungsintervall sei weit überschritten und unsere Mobilitätsgarantie abgelaufen. Glücklicherweise haben wir den Servicebericht der kanadischen Mercedes-Werkstatt bei uns. Die europäische und die amerikanische Service-Datenbanken sind nicht synchronisiert, erfahren wir so zufällig. Immerhin, mit den Daten aus dem Servicebericht gilt die Garantie.

Nach etwa 15 Minuten werden wir zurückgerufen. Ein spanischer Kfz-Mechaniker und ein Übersetzer sind in der Leitung: Ist die Motorleistung permanent reduziert oder nur bergauf? Tatsächlich gibt es keine Probleme in der Ebene und bergab. Daraus folgert der Mechaniker, dass der Turbolader des Dieselmotors defekt ist. Damit sind wir weiterhin (eingeschränkt) mobil. Und es ist besser, dass wir zur Werkstatt fahren, als dass der Monteur kommt und möglicherweise nicht alle erforderlichen Ersatzteile an Bord hat.

Wir übernachten in der Nähe am Strand und am nächsten Tag fahren wir die 110 km zur Mercedes-Niederlassung in A Coruña. Autobahnen meiden wir und vor Steigungen “nehmen wir Anlauf”, so gut es geht. Trotzdem sind wir ein Hindernis, mit 30 km/h und weniger schleichen wir an Steigungen. Spanien ist alles andere als flach.

In A Coruña übernachten wir an der Zufahrtstraße zur Werkstatt und sind am folgenden Morgen die ersten Kunden. Während wir auf die genaue Diagnose warten, ruft der telefonische Service von Mercedes-Benz an und fragt an, ob wir Unterstützung brauchen, z. B. einen Übersetzer.

Gegen 11 Uhr wird uns eröffnet, dass Teile aus Deutschland beschafft werden müssen, in drei Tagen könne die Reparatur beginnen. Ich erkläre dem Serviceberater, der glücklicherweise ganz gut english spricht, dass es sich um unsere Wohnung handelt. Wir haben noch nicht mal Taschen an Bord, um Kleidung etc. in ein Hotel mitzunehmen. Gibt es keine Möglichkeit zur Beschleunigung? Wenn wir die Teile vorab bezahlen, sind sie am nächsten Morgen per Kurier da und können sofort eingebaut werden. So wird’s gemacht.

Wir dürfen jedoch nicht auf dem Werkstattgelände übernachten. Also wird der defekte Turbolader wieder zusammen gebaut und wir übernachten wieder vor dem Tor. Am nächsten Morgen sind die Teile da. Die Reparatur dauert den ganzen Tag und wir sind erleichtert (auch um einen erheblichen Geldbetrag), als wir nach 18 Uhr mit unserem wiederhergestellten Wohnmobil weiter reisen können.

english:

Turbocharger

We just made it to the end of the world, of all places. On the drive to the lighthouse at Cabo Touriñan, the westernmost point of Spain, the engine „didn’t pull a herring off the plate“ for stretches. We are lucky, the mobile phone works here, far out, and we can call the Mercedes-Benz hotline. First I have to give my name, registration number and mileage. I am then told that the service interval is far exceeded and that our mobility guarantee has expired. Fortunately, we have the service report from the Canadian Mercedes workshop with us. The European and American service databases are not synchronised, we learn by chance. At least, with the data from the service report, the warranty is valid.

After about 15 minutes we are called back. A Spanish mechanic and a translator are on the line: Is the engine power permanently reduced or only uphill? In fact, there are no problems on the level and downhill. The mechanic concludes that the turbocharger of the diesel engine is defective. So we are still (limitedly) mobile. And it is better that we drive to the workshop than that the mechanic comes and may not have all the necessary spare parts on board.

We spend the night at a nearby beach and the next day we drive the 110 km to the Mercedes branch in A Coruña. We avoid motorways and „take a running start“ before gradients as best we can. Nevertheless, we are an obstacle, creeping up gradients at 30 km/h and less. Spain is anything but flat.

In A Coruña we spend the night on the access road to the workshop and are the first customers the following morning. While we are waiting for the exact diagnosis, the Mercedes-Benz telephone service calls and asks if we need assistance, e.g. a translator.

Around 11 a.m. we are told that parts have to be procured from Germany and that the repair can begin in three days. I explain to the service advisor, who fortunately speaks quite good English, that it is our flat. We don’t even have any bags on board to take clothes etc. to a hotel. Is there no way to speed things up? If we pay for the parts in advance, they will be there by courier the next morning and can be installed immediately. That’s how it’s done.

However, we are not allowed to spend the night on the workshop premises. So the defective turbocharger is reassembled and we spend the night outside the gate again. The next morning the parts are there. The repair takes the whole day and we are relieved (also by a considerable amount of money) when we can travel on with our restored motorhome after 6 pm.

 

 

Befestigung der Laufschiene

Schon vor der Spanien-Rundreise habe ich Rost hinter der Laufschiene der seitlichen Schiebetür entdeckt. Die Fahrzeug-Garantie ist abgelaufen aber dann erinnern wir uns an die Garantie gegen Durchrostung, die gilt zunächst für sechs Jahre. Die Edelstahl-Schiene, in der die Schiebetür entlang der rechten Seite des Fahrzeugs läuft, wird von mehreren Gewindestücken gehalten. Die reichen durch die Seitenwand ins Fahrzeug und sind dort mit Muttern angeschraubt. Eine der Durchführungen ist rundherum verrostet – und praktisch unerreichbar.

Der zuständige Mitarbeiter der Mercedes-Werkstatt ist nicht erfreut, als er am vereinbarten Termin das Fahrzeug sieht; er ahnt wohl, dass die Angelegenheit aufwändig wird. Ich habe den Eindruck, dass er mich gern abwimmeln würde. Aber so leicht gelingt das nicht. Er zieht einen Kollegen zu Rate. Beide inspizieren die Roststelle. Dann versuchen sie, im Wohnmobil herauszufinden, wie die Befestigungen der Schiene erreichbar sind. Mit Fotos wird alles dokumentiert. Dann wird mir eröffnet, dass eine übergeordnete Stelle von Merceds-Benz in Berlin die Sache beurteilen und entscheiden muss, ob der Schaden als Garantiefall repariert wird. Das könne einige Wochen dauern; bei positivem Bescheid müsse die Reparatur in einer Frist von drei Monaten durchgeführt werden.

Wir machen also erstmal unsere Spanien-Reise. Bei der Rückkehr nach drei Monaten liegt immer noch kein Bescheid von Mercedes vor, weder per Email, wie erbeten, noch per Post. Am Telefon versucht der Mitarbeiter der Mercedes-Werkstatt sich damit herauszureden, wir seien ja sowieso verreist gewesen. Wie denn der aktuelle Kilometerstand sei? Ich bin verärgert und verweise auf den von ihm aufgenommenen Kilometerstand. Den hat er verschludert, den aktuellen bekommt er von mir nicht. Es gilt der bei Schadenaufnahme! Jetzt hat er verstanden, dass er aktiv werden muss.

Wenige Tage später kommt das O.K. für die Reparatur in Garantie. Mercedes hat CS-Reisemobile beauftragt, in der inneren Seitenwand die Muttern freizulegen und die mit der Seitenwand verklebte Toilette abzulösen. Dafür fahre ich das Womo selbst zu CS, weil wir unnötige Verzögerungen vermeiden wollen. Ein paar Tage später bringe ich es in die Mercedes-Werkstatt.

Dort wird die Schiebetür heraus genommen, die Laufschiene abgebaut und die rostige Stelle bearbeitet. Dann wird die gesamte untere Hälfte der rechten Seitenwand neu lackiert. Weil das Womo höher ist, als die Lackierhalle der Mercedes-Werkstatt, führt das eine Lackiererei durch. Danach wird eine neue Laufschiene eingebaut und die Schiebetür wieder eingesetzt. Schließlich fahre ich das Womo nochmal zu CS, wo die Öffnungen wieder verschlossen und die Toilette fixiert werden.

english:

Mounting of the running rail

Before the Spain round trip already, I discover rust behind the running rail of the sliding side door. The vehicle warranty has expired but then we remember the warranty against rust-through, which is initially valid for six years. The stainless steel rail in which the sliding door runs along the right side of the vehicle is held in place by several threaded pieces. These extend through the side wall into the vehicle and are screwed on there with nuts. One of the lead-throughs is rusted all around – and practically inaccessible.

The employee in charge at the Mercedes workshop is not pleased when he sees the vehicle on the agreed date; he probably suspects that the matter will be elaborate. I get the impression that he would like to get rid of me. But that’s not that easy. He consults a colleague. They both inspect the rust. Then they try to find out in the camper how the fastenings of the rail can be reached. Everything is documented with photos. Then I am told that a higher-level department of Merceds-Benz in Berlin has to assess the matter and decide whether the damage will be repaired as a warranty case. This could take several weeks; if the decision was positive, the repair would have to be carried out within three months.

So for the time being, we go on our trip to Spain. When we return three months later, we still haven’t received any notification from Mercedes, neither by email, as requested, nor by post. On the phone, the Mercedes workshop employee tries to get out of it by saying that we had been away anyway. What is the current mileage? I am annoyed and refer to the mileage he had recorded. He has lost it, and I won’t give him the current mileage. The mileage at the time of the claim is valid! Now he understands that he has to take action.

A few days later, we get the OK for the repair under warranty. Mercedes has commissioned CS-Reisemobile to expose the nuts in the inner side wall and to remove the toilet that is glued to the side wall. I drive the camper to CS myself because we want to avoid unnecessary delays. A few days later I take it to the Mercedes workshop.

There, the sliding door is removed, the running rail dismantled and the rusty area worked on. Then the entire lower half of the right side wall is repainted. Because the camper is higher than the Mercedes workshop’s paint shop, this is done by another paint shop. After that, a new running rail is installed and the sliding door is put back in place. Finally, I drive the camper back to CS, where the openings are closed again and the toilet is fixed.

Alle größeren Reparaturen

Alter des Womo bei Kilometerstand [tausend km]

    • 2 Jahre, 7 Monate / 61 tkm: Pumpe der Servolenkung defekt
    • 2 Jahre, 10 Monate / 72 tkm: Rückfahrkamera (siehe oben)
    • 4 Jahre, 3 Monate / 115 tkm: Korrosion hinter Laufschiene (siehe oben)
    • 4 Jahre, 6 Monate / 128 tkm: Turbolader (siehe oben)
    • 5 Jahre / 144 tkm: Spurstangen und Querlenker ausgeschlagen, Stoßdämpfer vorn verschlissen
    • 5 Jahre, 2 Monate / 151 tkm: Schalt-Lagerbock ausgeschlagen, Zylinderkopfdeckel undicht, Kühlmittelschlauch undicht
    • 5 Jahre, 4 Monate / 153 tkm: Kupplung (siehe hier)
    • 5 Jahre, 7 Monate / 161 tkm: Achsmanschette vorn rechts undicht
    • 6 Jahre, 1 Monat / 181 tkm: Achsmanschette vorn rechts wieder undicht, Ladeluftschlauch unter Kühler undicht
english:
All major repairs

Age of the camper at kilometre reading [thousand km]

    • 2 years, 7 months / 61 tkm: Power steering pump defective
    • 2 years, 10 months / 72 tkm: Rear view camera (see above)
    • 4 years, 3 months / 115 tkm: Corrosion behind running rail (see above)
    • 4 years, 6 months / 128 tkm: Turbocharger (see above)
    • 5 years / 144 tkm: Tie rods and wishbones worn out, front shock absorbers worn out
    • 5 years, 2 months / 151 tkm: Gearshift bearing bracket worn out, cylinder head cover leaking, coolant hose leaking
    • 5 years, 4 months / 153 tkm: Clutch (see here)
    • 5 years, 7 months / 161 tkm: Front right axle boot leaking
    • 6 years, 1 month / 181 tkm: Front right axle boot leaking again, charge air hose leaking under radiator

 

 

Handbremsseil

Zweimal ist bei Winterkälte mit Schnee und Eis in Nord-Norwegen der Seilzug der Feststellbremse (Handbremse) an einem der Hinterräder ausgehakt. Beim ersten Mal war das ein großer Schreck, auch weil Anfahren an Steigungen stressig wurde. Beim zweiten Mal war inzwischen die Berganfahrhilfe aktiviert, damit war es nicht mehr ganz so schlimm. Aber beim Parken auf einem leicht schrägen Stellplatz habe ich vorsichtshalber die Vorderräder mit verharschten Schneeklumpen blockiert. Für die Reparatur haben wir uns jeweils die nächstbeste Kfz-Werkstatt gesucht.

english:

Handbrake cable

Twice, in the winter cold with snow and ice in northern Norway, the parking brake (handbrake) cable on one of the rear wheels unhooked. The first time it was a big shock, also because starting on slopes became stressful. The second time, the hill start assist had been activated in the meantime, so it wasn’t quite as bad. But when parking on a slightly sloping parking space, I took the precaution of blocking the front wheels with gritty clumps of snow. For the repairs, we looked for the next best garage.