
Über Nacht ist unser Mietwagen auf dem Hotelparkplatz in Reykjahlið eingeschneit, das Hotel ist mit großen Eiszapfen dekoriert. Auf einem ersten Ausflug am Mývatn entlang fahren wir im Schneegestöber wie durch eine lebensgroße Kohlezeichnung. Die Landschaft hier am See ist geprägt von erstarrter und aufgebrochener schwarzer Lava und von Pseudokratern. Davon ist in dem vielen Schnee nur wenig zu sehen, oft nur ein feiner schwarzer Strich, wie auf weißem Papier. Hin und wieder kommt die Sonne durch und setzt leuchtende Akzente. Von den gelben Leitpfosten sind jetzt mehrere zu sehen, am Tag zuvor haben wir immer wieder verzweifelt den jeweils nächsten gesucht. Eine Fahrzeugkolonne mit Hundeschlitten fährt vorbei. Die sind in Island ungewöhnlich, aber jetzt sehr passend.
















