Neuseeland

Seit einigen Jahren steht Neuseeland auf unserer Reise-Prioritätenliste ganz oben. Mitte Oktober ist es so weit: Wir tauschen den norddeutschen Herbst gegen Frühling am anderen Ende der Welt ein.

Reiseplanung

Neuseeland liegt auf der anderen Seite der Erdkugel, gegenüber Südeuropa (insbesondere Spanien) und ist etwa ¾ so groß wie Deutschland. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Inseln, die von 4,5 Millionen Menschen bewohnt werden, mit 30 Millionen Schafen und 5 Millionen Rindern.

Schon im Februar haben wir gebucht: Flüge, Hotel und ein Motorhome für fünfeinhalb Wochen. Nach durchwachsenen Erfahrungen in Australien mit Wohnmobilen von Apollo haben wir im Internet die Motorhome-Angebote in Neuseeland recherchiert und uns für einen ‚Breeze 2‘ von Wilderness Motorhomes entschieden. Dann haben wir ein Hamburger Reisebüro ausfindig gemacht, bei dem wir es buchen können.

Anreise

Am 19. Oktober fliegen wir mit Emirates von Hamburg nach Dubai und von dort weiter nach Auckland. Dabei sind wir eineinhalb Tage unterwegs, allein der Flug von Dubai nach Sydney hat 14 Stunden gedauert. In Auckland angekommen sind wir erschöpft und sehr froh, dass wir für die nächsten zwei Nächte ein gutes Hotel mitten in der Stadt haben. Die Zeitverschiebung von elf Stunden wird uns sicher noch einige Tage Schwierigkeiten bereiten.

Ankunft in Auckland

Herrliches Frühlingswetter mit blauem Himmel und das sehr saubere, wunderbar grüne Auckland nehmen uns in Empfang. Ein Drittel der neuseeländischen Bevölkerung lebt in der größten Stadt des Landes im Norden der Nordinsel, die mit 1,4 Millionen Einwohnern etwas kleiner ist als Hamburg. Die Stadt auf ungefähr 50 inaktiven Vulkanen liegt an zwei Meeren, der Tasman See im Westen und dem Pazifik im Osten.

Übernahme des Motorhome

Zwei Tage nach unserer Ankunft übernehmen wir das Motorhome, einen ziemlich neuen Bürstner Brevio t 600. Wilderness Motorhomes rühmt sich seines internationalen Personals und tatsächlich werden wir von zwei Deutschen empfangen. Ein junger Mann erledigt mit uns die schriftlichen Formalitäten, eine junge Frau macht die beste und umfassendste Einweisung in ein Wohnmobil, die wir je erlebt haben.

Das in Deutschland gebaute Wohnmobil hat eine Besonderheit: Das Fahrzeug ist für den neuseeländischen Linksverkehr als Rechtslenker ausgelegt, die Wohnkabine ist jedoch für Linkslenker konzipiert. Daher liegt ihre Eingangstür auf der Fahrbahnseite.

Erstes Ziel: Orewa

Nachdem wir den Inhalt unserer Koffer in Schränken und Fächern verstaut haben, steuern wir einen großen Supermarkt in der Nähe an und decken uns mit Lebensmitteln und Trinkwasser für die ersten Tage ein. Danach bleibt nur noch wenig Zeit, unser erstes Ziel außerhalb Auckland zu erreichen.

Wir wollen an der zerklüfteten Ostküste entlang in den Norden (südlich des Äquators ist es im Norden am wärmsten). Im nördlichen Zipfel der Nordinsel herrscht mediterranes Klima. In Orewa, einem sehr beliebten Badeort 30 Kilometer nördlich von Auckland, finden wir auf einem Parkplatz am Strand einen Platz für die Nacht. Orewa Beach ist einer der längsten Strände in der Region Auckland.

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