Norwegens Südkap

 

Ein besonders schwerer Orkan ist für Deutschland angekündigt, er und seine Nachfolger sollen mehrere Tage andauern. Wir glauben nicht, dass sie vor dem Skagerrak Halt machen werden. Dann müssten wir mehrere Tage warten, bis eine Überfahrt mit der Fähre nach Norwegen ohne Stress möglich wäre. Also beeilen wir uns, nach Hirtshals im Norden Jütlands zu kommen. Tatsächlich erreichen wir noch die Schnellfähre am Abend. Nach einer außerordentlich ruhigen Passage sind wir um Mitternacht in Kristiansand.

Am nächsten Morgen ist es windig und regnerisch. Dennoch steuern wir den Leuchtturm Lindesnes fyr an. Er markiert den südlichsten Punkt auf dem norwegischen Festland. Unterwegs wird es zunehmend stürmisch mit heftigen Regenschauern. Doch am Ziel angekommen, hat es aufgehört zu regnen. Es ist noch windig und das Meer tobt. Für den Zugang zum Leuchtturm (unterhalb der Ruine eines historischen Vorgängers) sowie einiger Museumsgebäude wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Aber der gesamte Felsen und seine Umgebung sind sehenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtige Ziele unserer Reise sind ausgeschildert: Bis zum Nordkap auf der Insel Magerøya werden wir erheblich mehr Kilometer fahren als 2518, denn wir nehmen nicht den kürzesten Weg. Slettnes fyr, der nördlichste Leuchtturm auf norwegischem Festland und der nördlichste Punkt auf dem europäischen Festland, liegt östlich vom Nordkap.

 

2 Kommentare zu „Norwegens Südkap“

  1. lieber reinhard, liebe krim,
    … die ersten meter in norwegen und „es schmerzt schon“ -:)))
    freu mich schon mit euch, wenn ihr in die zauberhafte winterlandschaft kommt! ich verfolge die temperaturen – die sind heuer – bis jetzt – sehr erträglich …
    gut` licht zu euch!
    willi

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