Auf dem Weg zum Strand laufen wir durch leuchtend schneeweiße Dünen am Rarawa Beach. Der Sand ist so weiß und die Reflektion so stark, dass wir trotz Sonnenbrille immer wieder die Augen schließen und nur blinzeln können. Der tiefblaue Himmel mit den malerischen Schäfchenwolken spiegelt sich im glasklaren Pazifik. Vereinzelt fahren junge Leute mit ihren Autos den fast menschenleeren, endlosen Strand entlang. Hier kann man ungestört joggen, surfen, angeln, wandern und fotografieren.
Bei Cape Reinga konnten wir nicht über Nacht bleiben. Die nahe gelegene Taputaputa Campsite war schon sehr voll, außerdem sehr uneben. Daher sind wir weiter gefahren und erst in der Dämmerung auf Rarawa Campsite angekommen, ungefähr 60 km südöstlich von Cape Reinga. Es ist eine typische Campsite des Department of Conservation (DOC, Umweltministerium) und wir sind froh, einen ordentlichen Stellplatz zwischen anderen Motorhomes und Zelten zu haben.
Bevor wir am nächsten Tag weiter fahren, wollen wir noch den nahe gelegenen Rarawa Beach sehen. Es ist eine Offenbarung: Dieser Strand stellt alle wirklich attraktiven Strände in den Schatten, die wir in den vergangenen Tagen entlang der nördlichen Pazifikküste Neuseelands gesehen haben.











