
Bei Narvik verlassen wir die E6 und fahren nach Osten weiter, über die E10 nach Schweden. Inzwischen sind die Fährverbindungen zwischen Norwegen und dem Kontinent eingestellt worden. Die Verbindungen von Schweden nach Deutschland bleiben in Betrieb. Und als EU-Bürger fühlen wir uns in einem Land der Europäischen Union jetzt besser aufgehoben.
Von Riksgränsen, dem ersten Ort in Schweden, bis Björkliden wird der Verkehr jeweils umschichtig in Kolonnenfahrt organisiert. Wir haben Glück und sind gleich drin in der Kolonne.

Wenn wir unsere touristischen Aktivitäten schon einschränken müssen (aber nicht vollständig einstellen wollen), ist es bestimmt reizvoll, ein paar Orte im Winter zu erleben, die wir erst im vergangenen Sommer besucht haben. Westlich von Kiruna erreichen wir am großen See Torneträsk ein schönes Beispiel. Der Rastplatz Pessisjokka (auch Pessinåjokk) weckt angenehme Erinnerungen, sowohl als ruhiger Übernachtungsplatz als auch an Spaziergänge am Seeufer. Jetzt beherrschen Schneemassen die gesamte Umgebung. Die kleinen Hütten stehen noch aufgereiht am See, sogar das Ruderboot liegt noch auf dem Strand. Auf den zugefrorenen See führen unzählige Spuren von Schneemobilen.














