Punta del Este

 

Das östliche Ende des Rio de la Plata ist Punta del Este. Es heißt, dass kein anderer Ort Lateinamerikas so sehr vibriert. Von der kleinen Landzunge Punta del Chileno, im Westen von Maldonado (das übergangslos in Punta übergeht), haben wir nicht nur einen großartigen Blick auf die Skyline der Bettenburgen sondern auch einen herrlichen Übernachtungsplatz.

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Als wir der Stadt näher kommen, können wir erkennen, dass auf ihrem südlichen Zipfel, um den Leuchtturm herum, keine Hochhäuser stehen. Sie würden das Licht vom Turm abschatten. Hier ist es kleinstädtisch beschaulich im uruguayischen Winter (aber nicht winterlich bei 21°C). Auf akkurat gepflegten Rasenflächen an Bürgersteigen leuchten uns hellblaue Blumen entgegen. Der Leuchtturm steht in einem begrünten Straßenrechteck. Gegenüber, im kleinen Turm, ist die Wetterstation. Und hier parkt einer der sehr alten Oldtimer, für die Uruguay bekannt ist: ein Ford, zugelassen in der Stadt Mercedes.

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Am äustersten Ende von Punta del Este, Punta de las Salinas, klärt uns eine Tafel auf, dass dies der südlichste Punkt Uruguays ist. Ab hier nach Nordosten ist das Wasser (des Atlantik) rauer, als das nach Westen (Rio de la Plata). Anders als Montevideo ist Punta del Este sehr ordentlich, die Straßen sind in gutem Zustand, die Gebäude sowieso.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist La Mano (Die Hand) des chilenischen Künstlers Mario Irrazábal; inzwischen ist es als Los dedos (Die Finger) bekannt.

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