
Technische Probleme mit unserem Wohnmobil haben uns länger in Südfrankreich gehalten, als gedacht. Aber zwischen dem Lösen der Probleme geht auch noch Anderes. Der Womo-Führer „…durch die Pyrenäen“ hat uns zu einer außergewöhnlichen Landschaft geführt: Ein paar Kilometer westlich von Perpignan gibt es ein ausgedehntes Gebiet mit starken Erosionsformationen. Bei Ille-sur-Têt sind sie besonders ausgeprägt: Die so genannten „Orgues“ (Orgeln) wollen wir sehen. Im ‚weichen‘ Morgenlicht gelingen vom Parkplatz aus die ersten Bilder der umgebenden Steilwände.
Als wir die Wanderschuhe angezogen haben, stellen wir fest, dass das besonders interessante Kerngebiet im Winter nur nachmittags zugänglich ist. Aber so viel Zeit haben wir heute nicht, denn die Heizung im Wohnmobil muss noch repariert werden. Also machen wir einen kurzen Spaziergang am Rand des Gebiets. Dabei kommen uns die Geländeformationen bekannt vor: Die Clay Cliffs in Neuseeland haben große Ähnlichkeit.




Hier in Südfrankreich blühen Anfang Februar die Akazien (Mimosen) in ihrem verschwenderischen, strahlenden Gelb.


