Christchurch aus der Asche

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Bevor wir ab Christchurch wieder nach Hause fliegen, wollen wir uns die größte Stadt der Südinsel ansehen. Und zunächst sind wir entsetzt! Zwei Jahre und neun Monate liegt bei unserem Besuch das große Erdbeben zurück, bei dem 185 Menschen ums Leben kamen und viele Gebäude zerstört oder schwer beschädigt wurden.

Und noch ist das Stadtzentrum wesentlich geprägt von abgesperrten Ruinen, Zeltbauten und großen Freiflächen. Einige Straßen durchziehen noch Risse. Erhaltenswerte Fassaden sind abgestützt und warten darauf, wieder Teil eines Gebäudes zu werden. Die Stützen sind in vielen Fällen ganz pragmatisch aus Standard-Containern errichtet.

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Aber die Stadt ist auch geprägt von Haus- und Straßenbau. Und dann kommen wir in eine Gegend, in der aus Containern provisorische Shopping Malls errichtet sind. Ein Restaurant ist in einer Traglufthalle untergebracht, die Mauer um das Gelände besteht aus gesäuberten Ziegelsteinen eines ehemaligen Gebäudes, in Maschendrahtquadern gestapelt.

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Eine große Abrissfläche wird bis zum Wiederaufbau als Kunstprojekt für Jedermann genutzt. Das Leben muss weiter gehen und hier ist offensichtlich kreativer Aufbruch.

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