Wittenbergener Ufer

Im äußersten Westen Hamburgs, an der Elbe, liegt Wittenbergen. Teil des beliebten Naherholungsgebiets ist der Elbstrand mit Blick auf die Elbinsel Neßsand. Der Anleger Wittenbergen-Strand wird nur im Sommer von Ausflugsschiffen angelaufen. Nach Osten, stromaufwärts, erstreckt sich der letzte Hamburger Naturstrand bis zum Falkensteiner Ufer in Blankenese. Nach oben ist der Strand von einem lichten Laubwald begrenzt, mit geräumigen, schattigen Picknickplätzen.
Der Schiffsverkehr auf der Elbe hatte den Sandstrand in Mitleidenschaft gezogen. Darum wurde er im Jahr 2008 aufgespült und befestigt. Wenn ein größeres Schiff den Strand passiert, ist das Baden hier gefährlich. Die von Schiffen erzeugten Wellen sind heftig, noch gefährlicher ist vermutlich der Sog, den sie verursachen.
Gleich westlich des Strands steht der rot-weiß gestreifte Leuchtturm Wittenbergen. Seit 1900 bildet dieses Unterfeuer zusammen mit dem ähnlichen Oberfeuer Tinsdal, 800 m entfernt auf dem Hochufer, eine Richtfeuerlinie für die elbabwärts fahrenden Schiffe. Beide zählen zu den ältesten Stahlleuchttürmen der Bauweise „Treppenrohr mit Gratsparren“ und stehen daher unter Denkmalschutz.
Weiter nach Westen, bis zum Stadtrand von Wedel in Schleswig-Holstein, verläuft zwischen Elbe und Hochufer ein Rad- und Wanderweg. Der Hang des Hochufers ist von blühenden Rankenpflanzen überwuchert.

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