Sossusvlei

 

Am Ende des Tsauchab-Tals ist das Sossusvlei. Es ist auch das Ende des Tsauchab, wenn er mal so viel Wasser führt, dass er es bis dorthin schafft. Sossusvlei steht auch für das ganze Tal und das umgebende Sandmeer.

Um das Vlei zu erreichen, müssen nach 60 km auf Asphalt noch fünf Kilometer durch Sand bewältigt werden. Zu Fuß ist das sehr mühsam, zumal in der Hitze. Eine Alternative sind Allradfahrzeuge mit Fahrer, die dort einen Taxi-Service anbieten. Fahrzeuge ohne Allrad-Antrieb sind aus gutem Grund nicht erlaubt. Wir wollen mit dem gemieteten Allradfahrzeug selbst bis zum Parkplatz am Sossusvlei fahren. Dafür lassen wir Luft aus den Reifen. Unser erfahrener Wüstenfahrer auf der Tagestour in den Dorob Nationalpark hat dafür den entscheidenden Tip gegeben. Und in Sesriem an der Tankstelle können wir später wieder aufpumpen. Dann geht es los, langsam, um den Überblick zu behalten und möglichst nicht anhalten zu müssen. Das gelingt nicht ganz, denn Büsche machen das Terrain unübersichtlich, es gibt Gegenverkehr und dann werden wir auch noch überholt. Im Sand sind beliebig viele Spuren, die richtige Straßenseite kann nicht immer eingehalten werden. Aber wir kommen durch.

 

 

 

Die von hohen Sanddünen umgebene Senke, wo der Fluss versickert, ist meistens eine beige Salz-Ton-Pfanne. Jetzt ist dort ein kleiner See, den wir schon aus der Luft gesehen haben. Das Wasser ist milchig und an trocken gefallenen Stellen bildet sich wieder der Salz-Ton.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umgeben ist das Vlei von Dünen, die zu den höchsten der Welt gehören. Bis zu über 350 Meter beträgt der Höhenunterschied gegenüber der Pfanne. Eisenoxid (Rost) ist verantwortlich für das Orange des Sandes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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