St. Johns Point, Co. Donagal

 

Von Dunkineely, westlich von Donagal, erstreckt sich eine felsige Landzunge etwa zehn Kilometer in den Atlantik hinein. Auf ihrer Spitze, St. Johns Point, steht ein Leuchtturm, den wir sehen wollen. Acht Kilometer fahren wir auf der gut asphaltierten Straße. Die ist schmal wie ein Fahrradweg, mit Ausweichbuchten für Gegenverkehr, und verläuft kurvenreich auf und ab über den Felsrücken.

An einer Bucht mit schönem Sandstrand ist Schluss. Wohnmobile und ein Wohnwagen mit irischen und britischen Kennzeichen stehen hier. Ein Gatter versperrt den weiteren Weg: Privatland / Privatweg / Keine unautorisierten Fahrzeuge / Unautorisiertes Betreten verboten / Vorsicht vor dem Bullen!

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Bevor wir wieder wegfahren, machen wir erst mal eine Teepause an der hübschen Bucht. Während wir beim Tee sitzen, kommt ein Pkw mit irischem Kennzeichen. Der Fahrer steigt aus und öffnet das Gatter, um hindurch zu fahren. Ich frage ihn, wer autorisiert ist. Er erklärt mir, wenn man respektvoll dem Land und den Weidetieren gegenüber ist, dann kann man den Weg bis zum Leuchtturm passieren; er will dort nur mit seinem Hund gehen. Und so fahren wir doch noch zum Leuchtturm. Dort auf dem Parkplatz stehen ca. zehn Fahrzeuge von Anglern und Tauchern, u.A. ein Wohnmobil, das offenbar bleiben wird.

Der Leuchtturm ist ein besonders schönes Exemplar. Um ihn herum grasen Jungbullen. Und das Beste ist die atemberaubende Felsküste von St. Johns Point.

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