
Nein, dies ist keine Hochwasser-Katastrophe. Diese Straße steht regelmäßig unter Wasser, zweimal täglich, bei Flut. Und zweimal täglich für ein paar Stunden ist sie passierbar. Dann können Straßenfahrzeuge die Insel Omey erreichen. Auf dem Parkplatz an der Zufahrt ist reger Betrieb, Viele wollen das Spektakel sehen. Übernachten ist hier bedauerlicherweise verboten, wie auf der Insel auch. In einem Schaukasten sind Monatstabellen mit den Hoch- und Niedrigwasser-Zeiten ausgehängt; und der Rat, spätestens drei Stunden vor dem nächsten Hochwasser wieder von der Insel zurück zu sein. Fahren auf dem Strand ist auch verboten, die ausgeschilderte Straße ist also einzuhalten.

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Doch zunächst müssen wir warten. Nach Überschreiten des höchsten Pegels fällt der Wasserstand recht schnell. Die erste Hälfte der Straße wird begehbar, während vor der Insel noch deutlich erkennbar Wasser steht. Auch wir machen jetzt einen Spaziergang auf dem Meeresgrund.

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Und dann fahren wir hinüber. Die Insel ist nicht groß aber schön. Bei einem Spaziergang erkunden wir sie ein wenig. Jenseits liegt noch eine kleine Insel. Schließlich kehren wir zurück nach Festland-Irland. Später wird Omey Island wieder „im Home Office“ sein, wie man heute wohl sagen würde.

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