
The Catlins (oder ‚The Catlins Coast‘), die Region im Südosten der Südinsel, in der wir uns seit ein paar Tagen aufhalten (etwa seit Fortrose), ist bekannt für raues Wetter: Stürme, extreme Wellen und bis zu 200 Regentage im Jahr, nass und eher kalt! Aber wir haben hier einen prallen, sonnigen Tag nach dem anderen.
Inzwischen im Osten der Catlins, von den McLean Falls kommend, erreichen wir nur ein paar Kilometer weiter östlich den faszinierenden Lake Wilkie. Er liegt ganz nah am State Highway 92, der als Teil der Southern Scenic Route durch die Catlins führt.
Vom Parkplatz aus gehen wir durch einen Wald am Hochufer eines kleinen, tiefblauen Sees entlang, hübsch aber nicht ungewöhnlich. Dann führt der Weg ziemlich steil abwärts und wir gelangen auf die Ebene des Wasserspiegels. Der Boden ist sumpfig, am Ufer führt ein Holzsteg entlang. Lake Wilkie ist ein Moorsee, das Wasser dunkel. Seine geschützte Lage begünstigt Windstille, die Wasseroberfläche ist glatt. Die Sonne wirft Licht in den Talkessel, als wolle sie alle 200 Regentage wett machen. Jedes noch so feine Detail reflektiert der See.




Nur ein paar hundert Meter von Lake Wilkie entfernt öffnet sich vom Highway der Blick auf die Tautuku Bay mit einem Strand, wie gemalt.


Noch ein paar Kilometer weiter nördlich, bei Papatowai, überqueren wir die Mündung des Tahakopa River. Wegen Niedrigwasser sind große Flächen trocken gefallen, sodass wir darin umher laufen können.





