Vom Sturm in den Frost

Die Gaspésie und Québec haben wir hinter uns gelassen und sind bei bestem Wetter nach New Brunswick weiter gefahren. Doch das gute Wetter hat sich schnell verabschiedet. Zwei Tage sind wir schon in heftigem Regen, Schneefall und zunehmendem Wind unterwegs. An Fotografieren ist kaum zu denken, lediglich ein paar Leuchtturmfotos gelingen: Einmal in strömendem Regen aus dem Fahrzeug, zweimal im Schneegestöber. Am Rand eines Fischereihafens haben wir einen Stellplatz für die Nacht gefunden. Hier zerrt der Sturm am Wohnmobil, aber es gibt nichts, mit dem er uns ein Fenster zerschmettern könnte. Doch gegen 20 Uhr klopft die Hafensicherheit an und bittet uns wegzufahren. Das Tor zum Hafen (das wir nicht wahrgenommen haben) wird geschlossen, wir dürfen nicht bleiben.

Glücklicherweise beleuchtet ein fast voller Mond die Landschaft, sodass wir uns in der Dunkelheit einigermaßen orientieren können. Nachts ist es noch erheblich schwieriger, als bei Tageslicht, einen Stellplatz zu finden. Campingplätze sind alle seit Wochen geschlossen. Im Kochibouguac National Park werden wir fündig. Auch hier ist der Campingplatz geschlossen, aber an einem großen Bootsanleger ist viel Platz. Zu unserer Überraschung ist es windstill geworden. Die Nacht ist klirrend kalt und am Morgen strahlt auch wieder die Sonne.

english:
From the storm into the frost

We left the Gaspésie and Québec behind and drove on to New Brunswick in the best of weather. But the good weather has passed quickly. Two days we are already on the way in heavy rain, snowfall and increasing wind. It is almost unthinkable to photograph, only a few lighthouse photos succeed: Once in the pouring rain from the vehicle, twice in the snowstorm. At the edge of a fishing port, we have found a parking space for the night. Here the storm tugs at the camper, but there is nothing it could smash us a window. But around 8 p.m. the port security knocks and asks us to drive away. The gate to the port (which we did not notice) will be closed, we can not stay.

Fortunately, an almost full moon illuminates the landscape so we can orient ourselves in the dark. At night it is even more difficult to find a pitch than in daylight. Campsites are all closed for weeks. In Kochibouguac National Park we find it. Here too, the campsite is closed, but there is plenty of room at a large jetty. To our surprise, it has become calm. The night is freezing cold and in the morning the sun is shining again.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.