
Eine der Saronischen Inseln (südöstlich von Korinth) ist eine Halbinsel: Méthana ist durch eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden. Der Name der Halbinsel hängt bestimmt mit den Schwefel- und kohlensäurehaltigen Quellen am Rande des gleichnamigen Hauptortes zusammen. Dort gibt es ein Heilbad mit einem so genannten Stinksee. Auch der Hafen in dem Ort riecht nach faulen Eiern, wie wir es aus anderen vulkanischen Regionen kennen (z.B. Island, Neuseeland).
Die Halbinsel besteht aus über 25 Vulkanen, die meisten erloschen und erodiert. Einer ist jedoch gut 2000 Jahre nach seinem letzten Ausbruch noch in der Rauheit seiner erstarrten Lava erkennbar. Ein (Kletter-)Wanderweg führt von einem Wanderparkplatz aus in den Krater. Am Weg blühen die hier heimischen Alpenveilchen. Auch Frau Rumkommer, die zur Zeit „Knie hat“ und nicht sehr gut zu Fuß ist, lässt sich diese spektakuläre Wanderung und die Aussicht auf die Inseln und das Meer nicht entgehen.





















