Wetter in Ston

 

Nahe dem Anleger der Fähre zur Insel Mljet haben wir einen Platz für die Nacht gefunden. Der Campingplatz Prapratno ist schon seit Wochen im Winterschlaf. Aber der Parkplatz daneben, am kleinen Sandstrand, liegt unter hübschen Pinien. Leider haben Wind und Wellen Strandgut aufgetürmt. Als der Wind zunimmt, drehen wir das Wohnmobil so, dass er auf das Heck trifft. Aber er steigert sich weiter. Wir haben einige Erfahrung mit Stürmen, z.B. auf Prince Edward Island in Kanada und Schneesturm auf Lofoten in Norwegen. Aber so etwas haben wir noch nicht erlebt. In Schüben bauen sich Orkanböen auf und zerren extrem am Womo. Die Bucht und ihr Hinterland wirken offenbar wie ein Trichter in einem Windkanal. Wir müssen befürchten, dass Strandgut gegen das Fahrzeug geschleudert wird und es beschädigt. Das wollen wir nicht abwarten und verschwinden ganz schnell. Am Ortsrand von Mali Ston haben wir einen Naturplatz gesehen, dort fahren wir hin. Hier ist keine Idylle, aber wir sind sicher vor dem Sturm.

Am Morgen, als wir gerade nach Ston aufbrechen wollen, zieht ein Gewitter auf und macht unser Womo mal wieder zum U-Boot. Also frühstücken wir erst mal. Danach ist der Himmel blau! Jetzt gelingen richtig gute Aufnahmen von der Wehrmauer, zunächst bei Mali Ston, dann im größeren Veliki Ston (oder einfach nur Ston). Wir staunen, wie viele Touristen Ston und seine Festungsanlage im Spätherbst anziehen. Der Ort ist aber auch sehenswert.

english:
Weather in Ston

Near the pier of the ferry to the island of Mljet we have found a place for the night. Camping Prapratno has been in hibernation for weeks. But the parking lot next to it, at the small sandy beach, is under pretty pine trees. Unfortunately, wind and waves have piled up flotsam. As the wind increases, we turn the motorhome so that it hits the stern. But it keeps getting stronger. We have some experience with storms, e.g. on Prince Edward Island in Canada and a blizzard on Lofoten in Norway. But we have never experienced something like that. In spurts, gale gusts build up and extremely drag on the camper. The bay and its hinterland seem like a funnel in a wind tunnel. We have to worry about flotsam being thrown against the vehicle and damaging it. We do not want to wait for that and disappear very quickly. On the outskirts of Mali Ston we have seen a natural place, there we go. There is no idyll here, but we are safe from the storm.

In the morning, when we are about to leave for Ston, a thunderstorm starts and makes our camper a submarine again. So we have breakfast first. After that, the sky is blue! Now really good images of the defensive wall succeed, first at Mali Ston, then in the larger Veliki Ston (or just Ston). We are amazed at how many tourists Ston and its fortress attract in late fall. Well, the place is really worth seeing.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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