Unsere vielen, teils ausgedehnten Reisen haben immer mal wieder zu Erkenntnissen geführt, die uns zu Erweiterungen und Änderungen der ursprüngliche Ausrüstung und Ausstattung unseres Wohnmobils veranlasst haben.
Erweiterter Einbruchschutz
Ein Einbruch ins Wohnmobil ist eine erschreckende Erfahrung, die lang anhält, auch wenn es nicht zum Einstieg ins Womo kam. Nur weil er vereitelt wurde, konnten wir in Katalonien weiter reisen. Uns hat dieses Erlebnis veranlasst, in unserer mobilen Wohnung die entsprechenden Schwachstellen zu beseitigen: Die großen Fenster sind die Öffnungen im Womo, durch die ein Eindringen möglich wäre.
- Von einer Fachwerkstatt haben wir die Fensterscheiben in Fahrer- und Beifahrertür mit Sicherheitsfolie bekleben lassen. Damit lassen sich die Scheiben nur schwer und mit großem Zeitaufwand einschlagen.
- CS hat in die großen Seitenfenster (in der Schiebetür und gegenüber) jeweils eine Stahlschiene eingebaut. Die verläuft sichtbar etwas unterhalb der Mitte des Fensters, ohne das Kombirollo zu behindern. Die Stahlschienen verhindern, dass jemand durch eins dieser Fenster einsteigen kann.
- Dennoch wäre es möglich, die großen Kunststofffenster mit ihren relativ schwachen Kunststoffriegeln aufzuhebeln, wodurch sie unbrauchbar würden. Darum haben wir später noch Sicherheitsprofile für diese Fenster von der Firma WOMO-Sicherheit montiert. Am Fenster auf der Fahrerseite war die Fensterlaibung so dick, dass das mitgelieferte Winkelpaar nicht fixiert und so das Fenster von innen nicht richtig gesichert werden konnte. Die Werkstatt von CS-Reisemobile hat Aussparungen in die Laibung gefräst und damit das Problem perfekt gelöst.


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Feuerlöscher
In Griechenland müssen Wohnmobile einen Feuerlöscher an Bord haben. Also haben wir vor unserer Griechenland-Reise bei Mercedes-Benz den passenden Feuerlöscher für den Sprinter beschafft und selbst eingebaut. Mercedes gibt als Montageort die Rückseite des Sockels an, auf dem der Beifahrersitz steht.

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Schneeketten
Vor der ersten Winterreise durch Skandinavien haben wir ein Paar Schneeketten beschafft. Bisher haben wir sie noch nie benutzt. Sie sind schwer, darum nehmen wir sie nur auf Reisen im Winter mit.
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Berganfahrhilfe
Bei der Konfiguration des Basisfahrzeugs haben wir das Assistenzsystem Berganfahrhilfe nicht mit bestellt. Diesen (kleinen) Fehler haben wir später korrigiert.
In den relativ kleinen PKWs, die wir früher gefahren haben, war für uns Anfahren am Berg mit Unterstützung durch die Handbremse nie ein Problem. Das Wohnmobil mit sechs Metern Länge, schlechter Sicht nach hinten und insbesondere mit 3,5 Tonnen Gewicht ist aber erheblich unhandlicher als ein PKW.
Darum haben wir von Mercedes-Benz bei einer Inspektion die Berganfahrhilfe aktivieren lassen. Offenbar waren die Hardware und die Software dafür schon vorhanden und mussten nur in der Softwarekonfiguration der Assistenzsysteme frei geschaltet werden. Die Kosten dafür waren dann auch überschaubar. Seitdem freut sich der Fahrer jedes Mal über diese geniale Unterstützung.
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Bettsicherungen
Als das Wohnmobil etwa 5¼ Jahre alt war, haben wir bei CS-Reisemobile angefragt, wie lange voraussichtlich die Gasdruckzylinder das Bett oben halten. Dazu gab es keine Erfahrungen. Darum hat uns CS einfache und sehr effektive Sicherungen dafür hergestellt. Sie bestehen aus einem U-Profil aus Aluminium mit zwei gegenüber liegenden Bohrungen, mit einem robusten Kunststoffschaum ausgekleidet, und einem Splint.

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Navigationssystem und Rückfahrkamera
Wegen ereheblicher Mängel des Navi ‚Map Pilot‘ von Harman Becker haben wir ein weiteres Navi beschafft, das Garmin Camper 770 LMT-D. Das berücksichtigt die Maße und das zulässige Gewicht des Fahrzeugs. Dieses Camper-Navi enthält die Verzeichnisse aller ACSI-Campingplätze und aller Campercontact-Camping- und -Stellplätze, letztere nutzen wir gern. Es hat allerdings auch Schwachpunkte:
- Ohne erkennbaren Grund empfiehlt es häufig erheblich längere Strecken als das Map Pilot, also Umwege.
- Für das Gerät gibt es keine Ersatzteile! Auf der Rückseite des Garmin Navi ist uns aus der Aussparung, in die die Windschutzscheibenhalterung greift, ein Stück herausgebrochen. Glücklicherweise konnten wir es selbst mit 2-Komponenten-Kleber reparieren.
Zum Ende unserer Nordamerika-Rundreise wurde das Navi Garmin Camper 770 LMT-D unzuverlässig, seine Funktion war erheblich eingeschränkt.
Als das Womo wieder zu Hause war, haben wir dann ein neues Navi gekauft, ein Garmin Camper 795, und damit das Gerät 770 LMT-D ersetzt. Das neue Gerät hat zusätzlich zu den Funktionen des alten einige willkommene weitere. Einstellbar ist z.B., dass während der Fahrt Camping- und/oder Stellplätze angezeigt werden, die im Bereich des angezeigten Kartenausschnitts liegen.

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Die Original-Rückfahrkamera des Fahrzeugs ist ein paar Jahre nach der Reparatur in Finnland wieder undicht geworden. Bei und nach Regen schwappt Wasser vor der Linse. Aber schlimmer ist bei wenig Wasser im Kameragehäuse, dass die Linse beschlägt. Dann ist das Videobild von hinten stark beeinträchtigt.
Darum haben wir zum Navi Camper 795 die Drahtlose Rückfahrkamera Garmin BC-50 gekauft. Die habe ich selbst samt Funksender installiert und in Betrieb nenommen. Das Sendermodul muss an die Stromversorgung der Rückfahrscheinwerfer angeschlossen werden. Bei eingelegtem Rückwärtsgang wird das System eingeschaltet und sendet sein Videobild zum Navi, auf dem es erscheint.

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Gasflaschenkasten-Umbau
Vor unserer sechsmonatigen Kanada-Reise hat uns CS-Reisemobile den Gasflaschenkasten so umgebaut, dass statt der CampinGaz-Flasche R 907 alternativ auch ein nordamerikanischer 5 lbs Vapor Cylinder (5-pounder), offizielle Bezeichnung: „5# DOT Vertical ACME/OPD Cylinder“ hineinpasst.
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Dusche
Eine persönliche Nachrüstung in unserem Womo halten wir noch für erwähnenswert. Um Frischwasser, eine unserer wichtigsten Resourcen, zu schonen, haben wir nach einem Sparduschkopf gesucht und einige ausprobiert. Unser eindeutiger Favorit ist der ‚ili-D Viktoria‘.
Er ist etwas ungewöhnlich proportioniert, das ist vermutlich dem entscheidenden Konstruktionsmerkmal geschuldet. Anders als in anderen Sparduschköpfen führt das Mischen des Wassers mit Luft nicht zu feinerem, kühlerem Wasserstrahl sondern zu einem kräftigen Strahl dicker Wassertropfen, welche die Wärme gut halten.

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Ladebooster
Als nach gut sechs Jahren Betrieb die Bordbatterie schwächelte haben wir zusammen mit dem Ersatz durch einen neue von CS einen Ladebooster installieren lassen (im Kleiderschrank unten an der Außenwand). Der sorgt jetzt während der Fahrt für eine kontinuierliche, zuverlässige Ladung des Akku. Früher sind wir immer mit Abblendlicht gefahren (statt Tagfahrlicht), um für einen möglichst durchgehenden Betrieb der Lichtmaschine zu sorgen. Zur Verbrauchsoptimierung des Kraftstoffs schaltet sie nämlich ab, sobald die Starterbatterie fast voll geladen ist. Der Booster hält nun die Lichtmaschine länger eingeschaltet.

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Aluminium-Gasflasche
In den nordischen Ländern kann Butangas nicht ganzjährig genutzt werden. Es hat einen Verdampfungspunkt von -0,5°C. Das bedeutet, bei Frost wird es nicht gasförmig. In Norwegen, Schweden, Finnland und Island sind die mit Butan gefüllten CampinGaz-Flaschen daher nicht erhältlich. Darum haben wir eine ALU(mini) Propangasflasche beschafft, die wir alternativ zur CampinGaz-Flasche R 907 nutzen.
Sie hat die gleichen Maße, wie die R 907, ist aber viel leichter. Durch das viel billigere Propangas amortisiert sich teilweise die teure Beschaffung.


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Sicherheitswesten
In Montenegro müssen in jedem Fahrzeug Sicherheitswesten griffbereit mitgeführt werden. (Bei den montnegrinischen Fahrern ist das offenkundig nicht bekannt!) Seit wir das Land bereist haben, hängen unsere Sicherheitswesten hinten über den Sitzlehnen von Fahrer- und Beifahrersitzen.
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Truma Höhenkit
Vor der neunmonatigen Südamerika-Reise mit mehrtägigen Aufenthalten in sehr hochgelegenen Gebirgsregionen haben wir von CS-Reisemobile das Höhenkit für die Dieselheizung nachrüsten lassen. Das ist eine zweite Dieselpumpe in einer Dieselleitung parallel zur Hauptpumpe / Hauptleitung mit einem einfachen manuellen Umschalter im Wohnbereich. Diese alternativ betriebene Pumpe soll der Heizung in höheren Lagen weniger Diesel zuführen, weil dort auch weniger Sauerstoff für die Verbrennung verfügbar ist.
Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten haben wir die Dieselleitungen und -pumpen mit einer Wärmeisolierung ummanteln lassen. Wir hoffen, damit die Gefahr des Gelierens des Diesel bei extremer Kälte bzw. extremen Temperaturstürzen zu verringern.
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