
Auf die Anfragen zur Wohnmobil-Verschiffung in die USA haben wir nicht nur die angefragten Angebote für den Zielhafen Brunswick bekommen sondern auch mehrere für Baltimore. Für die Verschiffungs-Agenturen ist das offenbar eine der Standard-Routen. Baltimore hatten wir durchaus in Erwägung gezogen. Aber aus früheren Jahren haben wir uns an Nachrichten über extreme Winter in der Region erinnert. Das wollten wir für die Übernahme des Womo und den Start in die Reise vermeiden. Und später als im Februar wollten wir nicht starten.
So hat es sich ergeben, dass wir jetzt in Brunswick sind, im Bundesstaat Georgia, etwa 900 km südlich von Baltimore. Anfang Februar wird es hier nachts auch noch kühl, aber es friert nicht. Tagsüber ist das Wetter frühlingshaft, gelegentlich fast sommerlich. Etwa so hatten wir uns das vorgestellt.
Nach der anstrengenden Anreise mit Jetlag haben wir erst mal ein paar Tage abgehangen. Sechs Stunden beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland. Wegen schwierig vorab einzuschätzender Verspätungen des Schiffs hat sich die Ankunft des Womo weiter verschoben. Bis dahin müssen wir hier ein paar Tage überbrücken. Also haben wir uns einen kleinen Pkw gemietet und machen damit Ausflüge.
Das Hafenterminal, auf dem das Womo abzuholen ist, liegt am Ufer gegenüber der Stadt. Dort wollen wir uns für den Abholtermin orientieren. Auf der Straße müssen wir einen großen Bogen fahren und überqueren den Brunswick River, auf dem Seeschiffe den Hafen erreichen. Eine neue, spektakuläre Schrägseil-Hängebrücke hat hier eine niedrige Brücke mit Hubbrücke ersetzt.

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Am Fahrzeug-Terminal des Hafens haben wir nichts Sehenswertes erwartet. Aber hier fahren Monster ein und aus: Fahrzeug-Transporter.

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Herzliche Grüße aus Funchal und ALLES GUTE 😀