Chaco-Nationalpark

 

Auf dem weiten Weg vom Rio Iguazú im Nordosten zu den Anden im Westen Argentiniens haben wir im Parque Nacional Chaco Station gemacht. Er liegt nur ein paar Kilometer abseits unserer Route und bietet einen guten öffentlichen (gebührenfreien) Campingplatz. Sogar Duschen mit warmem Wasser sowie Strom sind kostenlos verfügbar, die Sanitäranlagen sind sehr sauber. Wie auf allen öffentlichen Campingplätzen, die wir bisher in Argentinien und Uruguay gesehen haben, ist unter Bäumen eine große Anzahl Grillstellen verfügbar. Mindestens am Wochenende werden die rege genutzt. In der Nacht haben wir das gesamte Areal für uns allein. Am Samstag-Vormittag treffen einige Familien und kleine Gruppen ein. Ein paar von ihnen machen die Rundwanderung, alle grillen.

Der Park soll die ursprüngliche Pflanzenwelt des Chaco schützen. Der Gran Chaco ist ein Trockenwaldgebiet, das sich über Bolivien, Paraguay und etwa bis hierher in Argentinien erstreckt. U.A. sollen Wälder des Quebracho-Baums geschützt werden. Er wird sehr groß und dick, sein Holz ist sehr schwer, aber auch sehr hart. Die Bäume wurden und werden dafür gefällt und sind im Bestand bedroht.

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Den Sendero (Wanderweg) del Rio Negro gehen auch wir. Noch vor seinem Beginn stehen zwei Flaschenbäume, mit gigantischen Dornen besetzt. Der Weg führt per Hängebrücke über den Fluss, in dem das Wasser steht, und durch einen faszinierenden Dschungel. Der ist teils bizarr und vor Allem grün. Neben wenigen Blüten bringen einzelne Jacaranda-Bäume abweichende Farben in das Grün. Die einzigen Tiere, die sich uns zeigen, sind Vögel.

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