Reisebekanntschaften

Menschen, die auch herum kommen. Wir haben sie unterwegs kennengelernt und mögen sie:

 

Cornelia und Stefan

Bei den Kranichen, in Willcox, Arizona, haben wir Cornelia und Stefan mit ihrem selbst ausgebauten Expeditionsfahrzeug getroffen. Sie waren auf ihrer Reise durch den ganzen amerikanischen Doppelkontinent, von Süden nach Norden. Im Grunde reisen sie schon immer, haben in verschiedenen Ländern gearbeitet und fühlen sich auch Zuhause in Deutschland wohl. Irgendwann haben sie einen ehemaligen Bundeswehr-Unimog gekauft und ihn für sehr friedliche Zwecke umfunktioniert, nämlich zum Reisen in alle Welt. Ihre Reiseerlebnisse präsentieren sie in ihrem Blog https://querfeldein.home.blog/ in Englisch. Wir hoffen, sie auf unserer weiteren Reise in Kanada oder Alaska wieder zu treffen.

 

 

 

Ana

Dem Arzt in der Ambulanz, der Krim im Krankenhaus von La Rioja, Argentinien, aufnahm, war schnell klar, dass die Kommunikation mit uns schwierig werden könnte. Darum hat er sofort eine ihm bekannte junge Frau, die im Warteraum auf ihren Vater wartete, gebeten, zu übersetzten. Ana hat keine Sekunde gezögert und ihre Hilfe angeboten. Sie spricht gut englisch, aber sie hat nicht nur übersetzt. Mit ihrer jugendlichen Frische und ihrer Herzlichkeit, gutem Gespür für das, was wichtig ist und einem sehr erwachsenen Verantwortungsbewusstsein hat sie die nötigen Untersuchungen sehr angenehm mitgestaltet. Am nächsten Tag hat sie die frisch operierte Krim besucht. Als wir später dem Krankenhauspersonal unseren Dank ausdrücken wollten, hat sie das landestypische Präsent beschafft. Und wir haben eine liebe Freundin gewonnen. Ana brennt darauf, Europa zu sehen. Wir freuen uns schon darauf, sie dann bei uns in Hamburg zu Besuch zu haben.

 

 

Monika und Hermann

Beim Leuchtturm Phare de la Coubre, ganz im Norden der Mündung der Gironde, haben wir das Paar aus der Schweiz mit ihrem Kastenwagen-Wohnmobil zum ersten Mal getroffen. Anders als wir haben Monika und Hermann ihn nicht nur fotografiert sondern sind auch hinauf auf den besonders hohen Turm. Wie wir kamen sie gerade aus Portugal und Nord-Spanien. Sie sind sogar ein paar Tage vor oder nach uns an einigen der selben Orte gewesen. Und dann haben wir uns wenig später beim –> Leuchtturm von Chassiron auf der Île d’Oléron wieder getroffen. Die Beiden haben sogar gern ein paar Tips für besonders spektakuläre Reiseziele in Frankreich, Belgien und den Niederlanden von uns angenommen. Offenkundig sind auch sie viel und gern mit ihrem Womo in Europa unterwegs; Kanada haben sie nur wegen der SARS-CoV-2 / COVID-19 Pandemie aufgeschoben. Wir freuen uns auf weiteren anregenden Austausch mit ihnen.

 

 

Maria und Thomas

Im –> Žemaitijos Nationalpark im Nordwesten von Litauen waren wir auf einen Parkplatz am Plateliu-See gefahren. Dort hatten wir es uns erst mal gemütlich gemacht, als ein dunkelgrüner Kastenwagen, älteres Sprinter-Modell, auf den Platz gefahren kam. Das Womo mit deutschem Kennzeichen ist ein DUO von CS-Reisemobile, wie sich schnell herausstellte. Die beiden Reisenden, Maria und Thomas, sind schon sehr weit herum gekommen. Für eine Reise durch Russland bis in die Mongolei und zurück haben sie einen gut erhaltenen, gebrauchten Camper gesucht und ihr „winziges grünes Haus“ gefunden. Wegen der SARS-CoV-2 / COVID-19 Pandemie war die Grenze zu Russland geschlossen und die aufwändigen Reisevorbereitungen nichts mehr wert. Doch statt sich deswegen zu ärgern, sind die Beiden durch Deutschland, Polen und das Baltikum nach Skandinavien gereist. Folgen kann man ihnen in ihrem Blog: Maria und Thomas auf Reisen bzw. MuT Reisen.

 

 

Heike und Andreas

Ungefähr zur selben Zeit wie wir von Hamburg sind Heike und Andreas von Bad Driburg in den nordischen Winter gestartet. Unterwegs haben sie ein paar mal Blogbeiträge von uns kommentiert und wir haben so ihren Blog ‚GrilleOnTour entdeckt. Im Tiefschnee bei Kiruna, im schwedischen Lappland, haben wir uns dann eher zufällig auf einem Rastplatz getroffen. Das Paar reist bevorzugt in nordische Länder. Ihr grün-graues teilintegriertes Wohnmobil auf Basis eines Iveco mit Allrad ist dafür offenbar gut gerüstet.

 

 

Rachel and Murphy

Auf dem Rastplatz –> am Austnesfjord auf Lofoten, Nord-Norwegen, war am späten Abend des letzten Februartages viel Betrieb. Ein PKW nach dem anderen und mehrere Busse kamen auf den Platz. Die Insassen stiegen aus und kletterten durch den Tiefschnee zum Aussichtspunkt, um Nordlichter zu sehen. Dann fuhren sie wieder weg, gegen Mitternacht war Ruhe. Am nächsten Morgen waren außer uns noch ein weiteres Wohnmobil und ein PKW übrig geblieben. Rachel und Murphy hatten in dem Mietwagen bei strengem Frost übernachtet. Bei unserer Abfahrt kamen wir ins Gespräch. Das Paar lebt in San Francisco, Kaliforniern, USA, und hat Lofoten besucht, um die großartigen Landschaften im Schnee zu sehen und zu fotografieren. Und das Nordlicht, mit großem Erfolg, wie wir später sehen konnten. Murphy hat sich als Fotograf auf extreme Landschaften spezialisiert und ist dafür, ähnlich wie wir, weit herum gekommen. Seine Bilder, zu sehen bei Flickr, sind an Großartigkeit und Dramatik kaum zu überbieten. Wir sind tief beeindruckt.

 

 

Shalini and Sidney

Im –> Stora Sjöfallets nationalpark im schwedisch-lappländischen Laponia sind wir von der Durchgangsstraße auf einen Stellplatz abgebogen, dessen Zufahrt für normale Wohnmobile zu steil ist. Mit Allrad-Antrieb und Getriebeuntersetzung kamen wir hinunter und später auch wieder hoch. Die schönste Stelle des Platzes, am See, hatten sich zwei Frauen mit einem weißen Landrover gesichert: Shalini und Sidney. Die beiden Schwedinnen bereisten gerade ihr Heimatland. Diese hinreißenden, vor Lebensfreude und Energie sprühenden Frauen haben uns so freundlich und herzlich begrüßt, wie wir es selten erleben, zumal von Fremden. Beide mit kenianisch-europäischen Eltern in Kenia aufgewachsen, leben sie schon viele Jahre in Schweden. Shalini arbeitet als professionelle Fotografin und beide reisen, so oft und so lange es ihnen jeweils möglich ist, mit ihren beiden Hunden durch diverse Länder. So hatten wir sofort einige Gesprächsthemen, die uns verbinden. Auf Facebook kann man ihnen folgen unter: YAS Indigenious Native Expeditions. Fotoarbeiten von Shalini sind unter Zhabundu Photography bei Saatchi Gallery London zu sehen.

 

 

Katie and Mark

Bei Norrfällsviken an der Hohen Küste (Höga Kusten) Schwedens haben wir unser Womo geparkt und sind zum –> Strand Storsand spaziert. Während dessen ist ein weiteres Kastenwagen-Womo, auch ein Sprinter, auf den Parkplatz gefahren. Die sportliche Fahrerin haben wir am Strand getroffen, sie ist zügigen Schrittes eine größere Runde gegangen als wir. Zurück am Parkplatz haben wir erkannt, dass das andere Womo, mit niederländischen Kennzeichen, auch ein Modell von CS-Reisemobile war. Der dazu gehörende Mann war gerade mit dem Fahrrad eingetroffen und hielt nach seiner Frau Ausschau. Über unsere Womos sind wir ins Gespräch gekommen. Katie und Mark sind Kanadier aus Calgary, wohnhaft in Amsterdam. Ihre einjährige Auszeit von der Arbeit haben sie mit einer Tour durch Norwegen begonnen, auf der Anreise sind wir ihnen begegnet. Sofort sind wir in ein anregendes Gespräch gekommen, über Wohnmobile in Europa und Kanada im Allgemeinen, einen Erfahrungsaustausch unserer Exemplare und über Reisen in aller Welt.

 

 

Jeanette and Terry

Im Süden von Alberta haben wir Jeanette und Terry kennen gelernt. Als sie von unserer geplanten weiteren Reiseroute durch den Westen und Norden Kanadas hörten, haben sie uns spontan zu sich nach Grande Prairie im Norden der Provinz eingeladen. Dort in der Gegend haben wir zusammen mit ihnen ein –> unvergessliches Jamboree erlebt. Terry ist in seinem Berufsleben in ganz Kanada herum gekommen, auch an extremen Orten in der Arktis. Gemeinsam reisen die Beiden mit ihrem Pickup-Camper durch Kanada und die USA. Ähnlich wie wir bevorzugen sie Stellplätze in der Natur und nutzen nur selten Campingplätze.

 

 

Leah

In Yellowknife, der Hauptstadt der Northwest Territories im Norden Kanadas, haben wir mit unserem Womo die Nacht auf dem leeren Parkplatz des Skiclub verbracht. Mitte August haben wir nicht mit großem Fahrzeugaufkommen an diesem Ort gerechnet. Aber während unserer Frühstücksvorbereitung war reger Betrieb. Erwachsene haben ihre Kinder gebracht (zu einem Sommer-Camp, wie wir später erfahren haben). Alle Augen waren auf das fremde, fremdartige Wohnmobil gerichtet. Nur eine junge Frau hat sich getraut, uns anzusprechen: Leah aus dem Raum Stuttgart (ohne schwäbischen Akzent!), Au-pair in –> Yellowknife. Sie war Austausch-Schülerin in Neuseeland und ist davor schon mit ihren Eltern in alle Welt und mit dem Wohnmobil gereist. So hatten wir sofort ein anregendes Gespräch über Yellowknife, Northwest Territories, Kanada und Reisen.

 

 

Beth, Sandy, Max and Gavin

An einem der bildschönen Seen entlang des –> Stewart-Cassiar Highway im Norden von British Columbia / Kanada haben wir einen interessanten Camper Van entdeckt. Neugierig wie dieser kanadische Mercedes Sprinter eingerichtet ist, haben wir neben ihm gehalten. Beth, ihr Mann Sandy und die Söhne Max und Gavin waren ebenso an unserem Womo interessiert. Und so wurde es ein kleines Fest, wie wir uns gegenseitig die Ausstattungen und Besonderheiten unserer fahrbaren Wohnungen zeigten. Die Familie aus den kanadischen Rockies in Süd-Alberta, mit Fahrrädern ausgerüstet (und als Kanadier selbstverständlich mit Angeln) unternimmt Reisen in Kanada.

 

 

Carl

In Oak Bay bei Victoria auf Vancouver Island in British Columbia haben wir einen besonders lebensfrohen Menschen kennen gelernt. Carl spielte dort auf einem der –> kunstvoll bemalten Klaviere im Park. Er ist pensionierter Ganzheitlicher Kinderarzt und US-Bürger, der gern in Kanada lebt. Sich selbst bezeichnet er als ‚Literat, Autor, Pianist, anregenden Redner, Liebhaber von Menschlichkeit & Planet Erde‘. Und so haben wir ihn auch wahrgenommen. Er gibt Seminare zur Kindererziehung, ist Ernährungsberater und Gesundheits-Coach. Dafür reist er durch die Welt.

 

 

Norbert

Im isländischen Hochland sind wir mehrmals mit Norbert Pollak aus Wien zusammen getroffen: Beim –> Vulkan Askja, am Kverkfjöll und an einigen anderen entlegenen Orten. Beeindruckt hat uns, wie er mit ein paar anderen Mutigen im türkis milchigen Wasser des Kraters Viti (Hölle) geschwommen ist. Wie wir ist er auch drei Monate lang durch Island gereist.

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Danielle und Nadine

Djúpavík im Osten der isländischen Westfjorde ist so ziemlich das Ende der Welt. Das würden vermutlich sogar Isländer bestätigen. Hier sind wir Danielle aus Marburg und Nadine aus –> Barcelona begegnet. Mit den Enden der Welt haben es die beiden, vor Lebensfreude sprühenden Architektinnen jedoch gar nicht. Sie wollen nämlich ganz herum um die Welt!

 

 

Iris und Michael

Auf einem Wohnmobilstellplatz in Schwetzingen bei Heidelberg, den wir auf der Rückreise von –> Ost-Spanien / Katalonien für eine Rast angesteuert hatten, fuhr ein anderes Mercedes Sprinter Allrad-Wohnmobil neben uns: Gleiches Fahrzeug, verschiedene Wohnmobile.

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Sofort hatten wir einen intensiven Erfahrungsaustausch. Schnell stellte sich heraus, dass die Beiden ähnliche Reiseziele wie wir haben und einen ähnlichen Ansatz beim Fotografieren und Bloggen.

Die interessanten Reiseberichte mit beeindruckenden Fotos von Iris und Michael erscheinen unter:

Tournatur-online

 

 

Annette und Beat

sind wir auf der –> Isle of Skye im Westen Schottlands begegnet. Das Paar aus der Schweiz ist mit seinem Kastenwagen-Wohnmobil kreuz und quer durch Europa unterwegs und bloggt darüber.

Annette und Beat und NOBIS_800breit

Wir finden die Texte und Bilder der Beiden informativ, anrührend, erfrischend und witzig, kurz: interessant. Die bebilderten Geschichten von Annette und Beat erscheinen unter dem Wortspiel:

unserwegs

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