
Vor fünf Jahren war der Svínafellsjökull noch ein Geheimtipp unter Isländern. Der Weg dorthin von der Ringstraße war nicht markiert und nur zu für Eingeweihte zu finden. Jetzt hat er eine eigene Zufahrtsstraße, sogar mit Brücke. Ein Schild an einem Rastplatz der Ringstraße weist den Weg. Die gut zwei Kilometer lange Schotterstraße, die vor der Front des Skaftafellsjökull entlang zum Parkplatz vor dem Gletschersee führt, hat schon viele Schlaglöcher. Kein Wunder bei dem Andrang, sogar jetzt in der Vorsaison.
Außer seiner guten Erreichbarkeit hat der Svínafellsjökull im Vergleich zu Jökulsárlón und z.B. Hoffellsjökull ein paar attraktive Besonderheiten. Der Gletscher fällt in kurzer Distanz vom Parkplatz recht steil ab und schiebt seine Eismassen tief ins Tal. Dort liegen sie direkt vor dem gut geschützten Platz, der sehr gute Sicht darauf bietet. Vom Parkplatz aus gibt es schöne Wanderwege an den See und zum Eis, das fast mit Händen greifbar ist.
Die dunklen Wolken vom Vortag haben sich nicht lange gehalten. Und hier beginnen die Lupinen schon zu blühen.














