Furten für Anfänger

Angesichts des herrlichen Wetters beschließen wir spontan nach dem Besuch der Krafla, noch am selben Abend ins östliche Hochland zu starten. Die Ziele sind: Herðubreið, Askja und Kverkfjöll. Von der Ringstraße aus fahren wir auf die Schotterstraße F88 nach Süden. Nach einigen Kilometern leuchtet die Abendsonne die umgebende bizarre Landschaft aus. Nach Süden hin dominiert der Vulkan Herðubreið (die Breitschultrige) die Landschaft.

english:
Fording for beginners

In view of the magnificent weather we decide spontaneously after visiting Krafla to start into the eastern highlands alraedy this evening. The destinations are: Herðubreið, Askja and Kverkfjöll. From the ring road we drive south on gravel road F88. After a few kilometers the evening sun illuminates the surrounding bizarre landscape. To the south the volcano Herðubreið (the broad-shouldered) dominates the landscape.

In front of the first ford a signpost says it may be too deep for small all-wheel-drive vehicles. Additionally ther is a small sketch how to cross best. With piercing looks we try to find out the depth of the strong streaming water. A thick cloud above us damps the light and it takes a few minutes till we have gotten a picture. And then it’s on into the water. Without problems. Gasp of relief. While fording we have realized a small waterfall laying in the sunlight upstream.

Some kilometers further we have to cross a lava field. Inevitably the “road“ here is bedded into the terrain. The result is some sort of roller coaster of five to ten meters height and several kilometers length, though wih sharper bends as well as stronger slopes and rises.

At the second ford we are lucky. Right after us a noble jeep with locals arrives. The driver, short determined tucks up his trouser legs, gets out of shoes and socks. Then he gets into sandals and wades the ford, to the other shore and back again. Thereafter he drives through and we follow. The third ford immediately prior to the campground below Herðubreið is almost routine already.

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Vor der ersten Furt weist ein Schild darauf hin, dass sie für kleine Allradfahrzeuge zu tief sein könnte. Außerdem gibt es eine kleine Skizze, wie am Besten zu queren ist. Wir versuchen mit bohrenden Blicken, die Tiefe des stark strömenden Wassers auszumachen. Eine große Wolke über uns dämpft das Licht und es dauert ein paar Minuten, bis wir uns ein Bild gemacht haben. Und dann geht’s hinein in Wasser. Ohne Probleme. Aufatmen. Während des Furtens ist uns ein kleiner Wasserfall aufgefallen, der oberhalb der Furt im Sonnenlicht liegt.

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Einige Kilometer weiter müssen wir ein Lavafeld überqueren. Die „Straße“ ist hier zwangsläufig in das vorhandene Gelände eingebettet. Dabei ist eine Art Achterbahn von fünf bis zehn Metern Höhe und mehreren Kilometern Länge heraus gekommen, allerdings mit schärferen Kurven sowie stärkeren Gefällen und Steigungen.

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An der zweiten Furt haben wir Glück. Gleich nach uns trifft ein Edel-Jeep mit Einheimischen ein. Der Fahrer krempelt kurz entschlossen seine Hosenbeine hoch, zieht Schuhe und Socken aus. Dann steigt er in Sandalen und watet die Furt ab, bis zum anderen Ufer und wieder zurück. Danach fährt er hindurch und wir hinterher. Die dritte Furt unmittelbar vor dem Campground unterhalb Herðubreið ist fast schon Routine.

 

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