
Fast 300 km nördlich des Polarkreises erfreuen wir uns des Sommers in Grönland, zwar nicht sommerlich gekleidet aber frühlingshaft. Der Sonnenbrand, den sich der Herumkommer auf der Schiffsreise zugezogen hat, ist abgeklungen. Wir sitzen mit einem frisch gezapften grönländischen Bier auf der Terrasse des Hotel Icefjord in Ilulissat und genießen den atemberaubenden Blick über die Diskobucht vor unseren Füßen.



Beim Hotel ist nicht nur die Lage spektakulär. An der Rezeption wurde uns in wenigen Minuten die Buchung für eine Bootsfahrt zum Eisfjord beschafft, obwohl mehrere Veranstalter ausgebucht waren. Das Restaurant ist ungewöhnlich gut organisiert, die Küche produziert exquisite Fischgerichte, Moschusochsen-Steak und andere Leckereien, alles exzellent zubereitet.
Die Aussicht ist mindestens alle paar Stunden verändert, denn das Mobiliar Eisberge wird von Wind und Gezeiten beständig neu „arrangiert“. Ilulissat heißt sehr zutreffend: „Eisberge“. Die drittgrößte Stadt Grönlands (4500 Einwohner) und Tourismus-Hochburg des Landes ist eine quirlige Mischung aus Tradition und Moderne. Und mitten im Ort leuchtet an vielen Stellen Wollgras in voller Blüte.













