Beim Puy de Dôme

 

Nach Portugal sind wir unterwegs. Im Südwesten Europas wollen wir den Winter hinter uns lassen und den frühblühenden Bäumen entkommen. Wie oft auf unseren Reisen ist der Weg (auch) das Ziel. Für Frankreich hat Frau Rumkommer eine Route mit sehenswerten Wasserfällen und anderen landschaftlichen Schönheiten ausgearbeitet. Und nun fahren wir schon den sechsten Tag überwiegend im Nebel, zuerst in Deutschland, dann in Luxemburg, jetzt in Frankreich.

In Volvic bei Clermont-Ferrand haben wir einen guten Stellplatz. Wasser gibt es aus der Service-Säule für 2 €, aber ohne Volvic-Verpackung. In der Nähe ist der Parc naturel régional des Volcans d’Auvergne. In der Hoffnung auf bessere Sicht fahren wir in die Berge.

Den Puy de Dôme, den höchsten Vulkankegel, erreichen wir mit dem Fahrzeug nicht. Der teilweise vereiste Wanderweg dorthin, mehrere hundert Meter höher, ist uns nicht geheuer. Am Pass Col de Ceyssat, in 1078 m Höhe, schafft der Nebel endlich Bilder, in Zusammenarbeit mit Wind und Frost. Bizarr sind die Fotos mit dickem Raureif.

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Ein Vulkan ist ausgeschildert, der lockt uns. Doch es ist ein Indoor-Spektakel, kein wirklicher Vulkan. Und geschlossen ist es auch. Also fahren wir weiter. Und dann geschieht, vorauf wir kaum noch gehofft haben: Die Sonne bricht durch den Nebel und lässt den Raureif leuchten.

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