Nach Südwestafrika

Anfang September sind wir von Frankfurt am Main über Nacht nach Windhoek geflogen. Unausgeschlafen aber gespannt auf die nächsten drei Wochen erreichen wir am frühen Morgen den Flughafen der Hauptstadt Namibias.

 

Die Übernahme des gebuchten Pickup mit Allrad-Antrieb bei der Autovermietung zieht sich hin. Das Fahrzeug ist mit Klimaanlage ausgestattet, die Ladefläche mit einem abschließbaren ‚Super Cover‘ abgedeckt. Dort deponieren wir unsere Koffer. Sie müssen sich den reichlichen Platz mit einem zusätzlichen (zweiten) Ersatzreifen teilen. Bei der Planung und Vorbereitung dieser Reise haben wir von häufigen Reifenpannen auf den Straßen Namibias gehört. Für Erfrischungsgetränke und Snacks steht auf dem Rücksitz eine elektrische Kühlbox, die an der 12V-Steckdose des Fahrzeugs betrieben wird.

Es ist schon später Vormittag, als wir endlich vom weit außerhalb liegenden Flughafen nach Windhoek starten. In einem Einkaufzentrum am Stadtrand kaufen wir ein paar Vorräte. Dann geht es quer durch die überschaubar große, aber quirlige Stadt nach Norden. Die Hauptverkehrsader B1, die sich in Nord-Süd-Richtung durch ganz Namibia zieht, ist gut ausgebaut. Wir passieren die Städte Okahandja und Otjiwarongo und erreichen über Schotterstraßen unser Tagesziel, die Frans Indongo Lodge.

english:
To Southwest Africa

At the beginning of September we flew overnight from Frankfurt / Main to Windhoek. Not well rested but anxious for the next three weeks we reach the airport of Namibia’s capital in the early morning.

The take-over of the booked pickup with all-wheel drive at the car rental prolongates. The vehicle is equipped with air conditioning, the cargo area is covered with a lockable ‚Super Cover‘. There we deposit our suitcases. They need to share the ample space with an extra (second) spare tire. In planning and preparing this trip, we have heard of frequent flat tires on the roads of Namibia. For refreshments and snacks an electric cool box is in the back seat, which is operated at the 12V socket of the vehicle.

It is already late morning when we finally start from the far away airport to Windhoek. In a shopping center on the outskirts, we buy a few supplies. Then it goes across the manageable large, but lively city to the north. The main traffic artery B1, which runs in the north-south direction throughout Namibia, is well developed. We pass the towns of Okahandja and Otjiwarongo and reach our day’s destination, the Frans Indongo Lodge, via gravel roads.

 

 

 

Die Lodge liegt idyllisch in der weiten Ebene westlich des Waterberg Plateau. Große verschwenderisch violett blühende Jacaranda-Bäume und bizarre Kameldornbäume schmücken die Einfahrt. Die Chalets, von denen wir eins beziehen, und die anderen Gebäude sind einem afrikanischen Dorf nachempfunden und sehr geschmackvoll, luxuriös eingerichtet.

english:
The lodge is idyllically situated in the wide plain west of the Waterberg Plateau. Large lavish violet-flowering Jacaranda trees and bizarre camel-thorn trees decorate the driveway. The chalets, of which we move into one, and the other buildings are modeled based on an African village and very tastefully, luxuriously furnished.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im ausgedehnten Farmgelände leben viele Wildarten in der Dornbusch-Savanne. Aus sicherer Entfernung und durch einen Zaun geschützt können wir von einer Terrasse einige Antilopen an einem künstlichen Wasserloch beobachten. Der afrikanische Abendhimmel ist für uns das Zeichen, endlich ein wenig Schlaf nachzuholen.

english:
In the extensive farm area, many wild species live in the scrub savannah. From a safe distance and protected by a fence, we can observe some antelopes at an artificial water hole from a terrace. The African evening sky is the sign for us to finally catch up on a little sleep.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.