Lacul Comana

 

Wir sind nicht über die Autobahn mit der Donaubrücke bei Cernavodă nach Westen gefahren, stattdessen mehr oder weniger parallel zur Donau nach Südwesten. Bei dem bulgarischen Ort Silistra führt auf rumänischer Seite die Nationalstraße 3 auf einem nur wenige hundert Meter breiten Streifen am Donauufer zu einer Fähre in Ostrov, die wiederum hart an der Grenze entlang den Fluss überquert. Diese Fähre und ihre Anleger sind in gutem technischen Zustand (im Gegensatz zur Fähre in Brăila)). Über Călărași und Olteniţa sind wir nach Comana gefahren, südlich von București (Bukarest).

Im Süden Rumäniens, im Grenzgebiet zu Bulgarien entlang der Donau, können wir nicht „verloren gehen“, die Grenzpolizei kennt die einzigen Touristen weit und breit: uns. Beide Länder sind EU-Mitglieder, wenn auch nicht im Schengen-Raum, in dem Reise- und Warenfreiheit gelten.

Vor der Fährfahrt entlang der bulgarischen Grenze werden wir von einem etwas übereifrigen Grenzpolizisten kontrolliert. Er prüft unsere Personal- und Fahrzeug-Dokumente, jedoch nicht die einzig wirklich wichtigen: Die Zertifikate der Covid-19 Impfungen. Dann fordert er die Überprüfung des Wohnmobils. Beim Öffnen der Hecktüren kommt statt eines Flüchtlings oder Drogen etwas gesammelte schmutzige Wäsche zum Vorschein. Das führt zur abrupten Beendigung der Überprüfung.

Bei Olteniţa haben wir auf dem Parkplatz an der Donau zwischen Schiffsanleger und Dienststelle der Grenzpolizei übernachtet, unbehelligt. Auf der Weiterfahrt machen wir am Rand eines Ackers bei Greaca eine Frühstückspause. Eine Streife der Grenzpolizei begnügt sich mit der Kontrolle meines Ausweises.

Im Naturpark Comana (Parcul Natural Comana) ist der Crevedia Fluss zum See Lacul Comana aufgestaut. Die vielen Schwäne, die dort leben, verstecken sich im Schilf. Aber ein paar Gänse zeigen sich.

english:
We did not take the motorway with the Danube bridge at Cernavodă to the west, but instead drove more or less parallel to the Danube to the southwest. At the Bulgarian town of Silistra, National Road 3 leads on the Romanian side along a strip of the Danube bank only a few hundred metres wide to a ferry at Ostrov, which in turn crosses the river hard along the border. This ferry and its piers are in good technical condition (unlike the ferry at Brăila). Via Călărași and Olteniţa we drove to Comana, south of București (Bucharest).

In the south of Romania, in the border area with Bulgaria along the Danube, we cannot „get lost“, the border police know the only tourists far and wide: us. Both countries are EU members, although not in the Schengen area, where freedom of travel and goods apply.

Before the ferry ride along the Bulgarian border, we are checked by a somewhat overzealous border policeman. He checks our personal and vehicle documents, but not the only really important ones: The Covid-19 vaccination certificates. Then he asks to check the motorhome. Opening the rear doors reveals some collected dirty laundry instead of a refugee or drugs. This leads to the abrupt termination of the inspection.

At Olteniţa we spent the night in the car park at the Danube between the jetty and the border police station, unmolested. On the onward journey we stop for breakfast at the edge of a field near Greaca. A patrol of the border police is content with checking my identity card.

In the Comana Nature Park (Parcul Natural Comana), the Crevedia River is dammed up to form Lake Lacul Comana. The many swans that live there are hiding in the reeds. But a few geese show themselves.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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