Südnorwegen-Reise

Dies ist der gesamte Blog unserer Sommerreise durch das südliche Drittel Norwegens

Er enthält die einmonatige Reise durch Süd-, Ost- und Westorwegen, von Ende Juli bis Ende August (auf 3 Seiten):

english:

Southern Norway trip

This is the entire blog of our summer trip through the southern third of Norway

It contains the month-long journey through South, East and West Norway, from the end of July to the end of August (on 3 pages):

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Holmfoss

 

Von Hirtshals in Nordjütland (Dänemark) hat uns die Schnellfähre in weniger als vier Stunden nach Larvik in Norwegen gebracht.

Auf dem Weg in Richtung Oslo werden wir schon nach wenigen Kilometern von Norwegens Landschaft überrascht. Vor uns taucht eine alte Gitterbrücke auf. Als wir über sie hinweg fahren, bemerken wir, dass unter ihr hindurch ein Wasserfall rauscht: der Fluss Lågen stürzt hier als Holmfoss mächtig über Felsen.

english:

From Hirtshals in North Jutland (Denmark), the fast ferry took us to Larvik in Norway in less than four hours.

On the way towards Oslo, we are surprised by Norway’s landscape after only a few kilometres. An old lattice bridge appears in front of us. As we drive over it, we notice a waterfall rushing underneath: the river Lågen falls mightily over rocks here as Holmfoss.

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Das Ende der Welt

 

An die verschiedensten Enden der Welt zu gelangen, ist für uns gewissermaßen „Programm“. Aber an einen Ort, der offiziell „Das Ende der Welt“ heißt, kommen wir eher selten. Sehr früh am Morgen machen wir uns von Tønsberg auf den Weg nach Süden. Über eine Brücke fahren wir auf die Insel Tjøme. Noch vor 7 Uhr erreichen wir deren südliche Spitze „Verdens Ende“ und haben den Nationalpark für uns allein. Auf einem der Felsen steht der Nachbau eines frühen Leuchtfeuers. Dass Menschen früher wirklich geglaubt haben, hier sei das Ende der Welt, können wir nachvollziehen.

english:

The end of the world

Getting to different ends of the world is, to a certain extent, a „programme“ for us. But we rarely get to a place that is officially called „the end of the world“. Very early in the morning we set off south from Tønsberg. We cross a bridge to the island of Tjøme. Before 7 a.m. we reach its southern tip „Verden’s End“ and have the national park to ourselves. On one of the rocks stands a replica of an early beacon. We can understand why people used to believe that this was the end of the world.

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Vigeland-Skulpturenpark

 

Die Vigeland-Anlage ist Teil des Frognerparks im Westen von Oslo. Der Künstler Gustav Vigeland hat sie selbst entworfen, realisiert wurde sie 1923 bis 1943. Sie zeigt 212 Stein- und Bronzeskulpturen, die der norwegische Bildhauer in den Jahren 1907 bis 1942 geschaffen hat.

Diese Darstellungsform wurde in Deutschland von den Nationalsozialisten vereinnahmt, für ihre Ideologie missbraucht und damit diskreditiert. Dadurch ist sie für uns nicht ohne Weiteres zugänglich.

Einige der hier gezeigten Arbeiten wirken auf uns etwas pathetisch, ein paar etwas kitschig, aber die weit überwiegende Anzahl der Skulpturen zeigt sehr menschliche Regungen. Die Körper sind eher einfach gestaltet. Die Gesichter jedoch sind sehr individuell ausgeprägt und ausdrucksstark.

english:

Vigeland Sculpture Park

The Vigeland complex is part of Frogner Park in the west of Oslo. Designed by the artist Gustav Vigeland himself, it was realised between 1923 and 1943 and features 212 stone and bronze sculptures created by the Norwegian sculptor between 1907 and 1942.

This form of representation was occupied by the National Socialists in Germany, misused for their ideology and thus discredited. As a result, it is not readily accessible to us.

Some of the works shown here seem a little pathetic to us, a few a little kitschy, but the vast majority of the sculptures show very human emotions. The bodies are rather simple. The faces, however, are very individual and expressive.

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Holmenkollen

 

Holmenkollen, das ist nicht irgendeine Skisprungschanze. Es ist die Skisprungschanze Norwegens, eine nationale Anlage im Nordwesten von Oslo. Der aktuelle Bau wurde für die Skisprung-Weltmeisterschaft 2011 ganz neu gebaut, nach modernsten Standards konzipiert.

Aber Holmenkollen ist nicht nur Skisprung. Rund um die Sprungschanze sind Langlauf-Bahnen angelegt und asphaltiert, durch Tunnels, über Brücken, völlig vom Straßenverkehr getrennt, und selbstverständlich im Winter vollständig von Straßenlaternen ausgeleuchtet. Sogar ein eigenes Stadion steht dafür neben der Sprungschanze. Sommer mit 27°C ist kein Grund, das Training auszusetzen.

english:

Holmenkollen is not just any ski jump. It is the ski jumping hill of Norway, a national facility in the northwest of Oslo. The current building was completely rebuilt for the 2011 World Ski Jumping Championships, designed according to the most modern standards.

But Holmenkollen is not only ski jumping. Around the ski jump, cross-country tracks are laid out and asphalted, through tunnels, over bridges, completely separated from road traffic, and of course completely illuminated by streetlights in winter. There is even a separate stadium next to the ski jump. Summer with 27°C is no reason to suspend training.

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Frühmorgens am Skrukkelisjø

 

Am See Skrukkelisjø, rund hundert Kilometer nördlich von Oslo, liegen etwas versteckt im Wald mehrere Plätze, die zum „wilden Campen“ sehr gut geeignet sind. Hier haben auch wir einen traumhaften Platz, auf dem wir eine sehr ruhige Nacht verbringen. Wieder sind wir früh am Start. Bevor wir weiter reisen, halten wir noch die Stille des Ortes fest.

english:

Early morning at Skrukkelisjø

At Lake Skrukkelisjø, about a hundred kilometres north of Oslo, there are several places hidden in the forest that are very suitable for „wild camping“. Here we also have a dreamlike spot where we spend a very quiet night. Again we have an early start. Before we continue our journey, we capture the silence of the place.

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Peer Gynt Straße

 

Mehr oder weniger parallel zur Europastraße 6 (E6) verläuft westlich des Gudbrandsdal die Peer Gynt Straße. Sie ist eine holperige, kurvige Erdstraße, die erst nach Entrichtung einer Maut (per Kreditkarte) zugänglich ist. Aber sie bietet wildromantische Landschaften und herrliche Ausblicke. Außerdem wird sie von vielen besonders schönen Wohnmobil- und Wohnwagen-Stellplätzen gesäumt, mit garantierter Nachtruhe.

english:

Peer Gynt Road

More or less parallel to the European Road 6 (E6), the Peer Gynt Road runs west of Gudbrandsdal. It is a bumpy, winding earth road that is only accessible after paying a toll (by credit card). But it offers wildly romantic landscapes and magnificent views. It is also lined with many particularly nice camper and caravan pitches, with a guaranteed night’s rest.

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Peer Gynt Straße Nord

 

Nach ruhiger Nacht fahren wir auf der Peer Gynt Straße weiter in Richtung Norden. Im frühen Morgenlicht sieht die Landschaft etwas anders aus, aber immer noch großartig.

english:

Peer Gynt Road North

After a quiet night, we continue north on the Peer Gynt road. In the early morning light the landscape looks a little different, but still great.

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Kaum sind wir die Straße bis zu ihrem Ende gefahren, sehen wir beim Skigebiet Gåla wieder Wegweiser zum Peer Gynt Vegen. Tatsächlich wird ein paar Kilometer weiter die Straße nördlich fortgesetzt. Wieder endet der Asphalt und eine Maut ist zu entrichten (per Kreditkarte). Die recht neue Beschilderung der Straße lässt uns vermuten, dass dies eine jüngere Erweiterung ist. Und dann geht es durch eine ganz andere Landschaft als im Südteil. Auch hier entdecken wir einige schöne Wohnmobil-Stellplätze.

english:

No sooner have we driven the road to its end than we see signposts to Peer Gynt Vegen again at the Gåla ski area. In fact, a few kilometres further on, the road continues north. Again the asphalt ends and a toll has to be paid (by credit card). The fairly new signage on the road leads us to believe that this is a recent extension. And then we pass through a completely different landscape than in the southern part. Here, too, we discover some nice camper pitches.

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Gudbrandsdalslågen

 

Ab Vinstra fahren wir, parallel zur Europastraße 6 (E6), auf einer kleinen Nebenstraße am Ufer des Flusses Gudbrandsdalslågen entlang. Bei der Siedlung Kvamsporten ist eine kühne Brücke über den Fluss gespannt. Die Fußgängerbrücke ist schon etwas älter und bildet die Verbindung zum Bahnhof am gegenüber liegenden Ufer.

english:

From Vinstra, parallel to the European Road 6 (E6), we drive along a small side road along the banks of the river Gudbrandsdalslågen. At the settlement of Kvamsporten, a bold bridge is stretched across the river. The footbridge is somewhat older and forms the connection to the railway station on the opposite bank.

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Das Flusswasser leuchtet türkis, ein untrügliches Zeichen, dass es einem Gletscher entspringt. Weiter flussaufwärts mündet die Sjoa in den Gudbrandsdalslågen. Sie schießt ungebändigt durch einen Felsen-Canyon und wird für Rafting genutzt.

english:

The river water shines turquoise, an unmistakable sign that it comes from a glacier. Further upstream, the Sjoa flows into the Gudbrandsdalslågen. It rushes untamed through a rocky canyon and is used for rafting.

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Rondane

 

Von Otta aus führt eine Straße zum Rondane Nationalpark. Bald nach dem Abzweig von der Europastraße 6 (E6) geht es in Serpentinen zügig ins Gebirge. In einer der Kehren ist ein Picknickplatz mit Tisch und Bänken eingerichtet. Es ist gerade noch Platz für unser Wohnmobil. Das steht sehr schräg, aber Teewasser kochen ist noch möglich. Die Tea Time findet draußen statt. Beim Blick über Stadt und Fluss Otta entdeckt Frau Rumkommer Boote im Fluss, deren Besatzungen in Stromschnellen über Bord gegangen sind.

english:

From Otta, a road leads to Rondane National Park. Soon after the turn-off from the European Road 6 (E6), the road climbs swiftly in switchbacks into the mountain range. In one of the hairpin bends there is a picnic area with table and benches. There is just enough room for our camper van. It stands very sloping, but it is still possible to boil water for tea. Tea time takes place outside. Looking over the city and the Otta River, Mrs Roudgetter discovers boats in the river whose crews have gone overboard in rapids.

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Von Mysuseter führt eine mautpflichtige Erdstraße noch vier Kilometer weiter bis zum Nationalpark. Hier beeindrucken die kahle Hochebene mit Berggipfeln im Hintergrund und ein von Fahrzeugen überquellender Parkplatz.

english:

From Mysuseter, a toll road leads another four kilometres to the national park. Here, the bare plateau with mountain peaks in the background and a car park overflowing with vehicles are impressive.

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Dovrefjell

 

Zwischen Dombås und Oppdal führt die Europastraße 6 (E6) durch das Dovrefjell. An der Strecke sind viele Park- und Rastplätze, einige vermutlich inoffiziell. Dort übernachten offenbar sehr viele Reisende in Wohnmobilen und Wohnwagen, einige auch in Pkw.

Zwischen den beiden offiziellen Parkplätzen Grønbakken und Jøroskloppa sowie von ihnen weg führen Wanderwege durch die fast baumlose Wildnis. Zwischen Heidekraut, Wacholderbüschen, Blaubeeren, großen Flächen mit Flechten und weiterem Buschwerk liegen ausgewaschene Bereiche mit schwarzen Lavabrocken.

english:

Between Dombås and Oppdal, the European Road 6 (E6) runs through Dovrefjell. There are many parking and rest areas along the route, some probably unofficial. Apparently a lot of travellers stay there in motorhomes and caravans, some also in cars.

Between the two official parking areas Grønbakken and Jøroskloppa and away from them, hiking trails lead through the almost treeless wilderness. Among heather, juniper bushes, blueberries, large areas of lichen and more bushes are washed-out areas with black lava boulders.

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Femundselva

 

Auf dem Weg zum Femundsee, im Osten Norwegens, passieren wir die Elvbrua, die neue Straßenbrücke über den Fluss Femundselva. Direkt vor und unter der Brücke sprudelt und gurgelt das Wasser über Stromschnellen. Eingebettet ist der Fluss hier in einen besonders schönen nordischen Wald mit vielen Flechten und Blaubeeren.

english:

On the way to Lake Femund, in the east of Norway, we pass Elvbrua, the new road bridge over the Femundselva River. Directly in front of and below the bridge, the water bubbles and gurgles over rapids. The river is embedded here in a particularly beautiful Nordic forest with lots of lichen and blueberries.

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Beim Gutulia Nationalpark

 

Die Region zwischen Femundsee und den schwedischen Provinzen Dalarna und Jämtland ist spärlich besiedelt. Einsamkeit in der Wildnis ist hier Normalität. Hier ist auch das südlichste Rentier-Zuchtgebiet Norwegens. Kaum hat Frau Rumkommer gesagt: „Wir haben aber noch kein Rentier gesehen“, da stehen schon die ersten auf der Straße. Im weiteren Verlauf der Route nach Elgå sehen wir mehrmals welche, meistens Muttertiere mit Kalb, einige in Gruppen.

english:

At the Gutulia National Park

The region between Lake Femund and the Swedish provinces of Dalarna and Jämtland is sparsely populated. Secludedness in the wilderness is the norm here. This is also the southernmost reindeer breeding area in Norway. No sooner has Mrs Rumkommer said, „But we haven’t seen any reindeer yet,“ than the first ones stand already on the road. As we continue on the route to Elgå, we see them several times, mostly mothers with calves, some in groups.

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Im Informationszentrum des Femundsmarka Nationalpark versucht der freundliche Herr durch gezielte Fragen herauszufinden, was wir im Park unternehmen wollen. BeiFotografieren“ empfiehlt er den Gutulia Nationalpark, ein paar Kilometer südöstlich. Es ist der kleinste norwegische Nationalpark, auch er grenzt an Schweden. Im Park darf man sich zu Fuß frei bewegen, es gibt allerdings nur einen Weg hinein. Von einem Wanderparkplatz, der auch als Übernachtungsplatz geeignet ist, am Gutulisee führt ein etwa drei Kilometer langer Wanderweg knapp in den Nationalpark.

Am frühen Morgen ist der Himmel bedeckt, kein Sonnenschein, wie erhofft. Stattdessen schaffen Nebelschwaden eine ganz besondere Stimmung. See und Wald sind wildromantisch. Einer ergonomischen Gestaltung des „Weges“ hat sich das Gelände widersetzt. Bis in den Nationalpark kommen wir nicht, zu sehr sind wir mit Sehen und Fotografieren beschäftigt. Als es ein wenig zu regnen beginnt, kehren wir um. Kaum sind wir wieder im Wohnmobil, wird der Regen stärker.

english:

At the information centre of Femundsmarka National Park, the friendly gentleman tries to find out what we want to do in the park by asking specific questions. For „photography“ he recommends Gutulia National Park, a few kilometres to the south-east. It is the smallest Norwegian national park, also bordering Sweden. You can walk freely in the park, but there is only one way in. From a hikers‘ car park, which is also suitable as pitch for the night, at Lake Gutulia, an approximately three-kilometre-long hiking trail leads just into the national park.

In the early morning, the sky is overcast, no sunshine as hoped. Instead, wafts of mist create a very special mood. The lake and forest are wildly romantic. The terrain has resisted an ergonomic design of the „path“. We don’t get as far as the national park, we are too busy seeing and photographing. When it starts to rain a little, we turn back. As soon as we are back in the motorhome, the rain gets heavier.

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Røros

 

Die historische Bergbaustadt Røros im Osten Norwegens ist schon seit 1980 UNESCO Weltkulturerbe. Die Stadt ist wirklich besonders: Sie ist als ganze Stadt aus Holz gut erhalten, einschließlich der alten Kupferschmelze und ihrer Schlackeberge. Seit rund 250 Jahren ist sie fast unverändert. Während andere Städte nach großen Feuern jeweils im aktuellen Stil neu erbaut wurden, besteht der Kern von Røros aus alten Blockhäusern. Selbst bei Regenwetter ist diese Stadt sehenswert.

english:

The historic mining town of Røros in eastern Norway has been a UNESCO World Heritage Site since 1980. The town is really special: it is well preserved as a whole wooden town, including the old copper smelter and its slag heaps. It has remained almost unchanged for around 250 years. While other towns have been rebuilt in the current style after major fires, the core of Røros consists of old log houses. Even in rainy weather, this town is worth seeing.

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Eafossen

 

Auf unserem Weg von Røros nach Nordwesten begleitet über eine lange Strecke die Gaula mit ihrem türkisfarbenen Wasser sowie vielen bildschönen Stromschnellen und Wasserfällen die Straße Rv 30. Den Auftakt bildet der Wasserfall Eafossen.  Ein Rastplatz an der Straße ermöglicht den direkten Zugang. Der Wasserfall heißt auch Hyttfossen, denn zeitweise wurde das Wasser genutzt, die Maschinen einer Kupferhütte zu betreiben. Unterhalb des Wasserfalls liegt viel Schlacke aus der Kupferschmelze. Auch von oben sind der Wasserfall und das felsige Bett der Gaula sehenswert.

english:

On our way from Røros to the northwest, the Gaula River with its turquoise water and many beautiful rapids and waterfalls accompanies the road Rv 30 over a long stretch. The waterfall Eafossen forms the start. A rest area by the road provides direct access. The waterfall is also called Hyttfossen, because at times the water was used to power the machinery of a copper smelter. Below the waterfall is a lot of slag from the copper smelting. The waterfall and the rocky bed of the Gaula are also worth seeing from above.

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Felsmalereien

 

Gleich südlich von Tingvoll (zwischen Kristiansund im Nordwesten und Sunndalsøra im Südosten) fahren wir auf schmaler Straße an der Küste entlang nach Süden. Die ersten Kilometer sind asphaltiert, weitere sieben bis acht Kilometer Erdstraße, deren Auf und Ab jeder Achterbahn Ehre machen würde. Quasi am Ende der Welt ist tatsächlich eine kleine Parkfläche. Weiter müssen wir zu Fuß, ein paar hundert Meter nur, aber der Weg durch den Wald ist abenteuerlich schräg, teilweise glitschig. Mit einiger Mühe gelangen wir zu den Felsmalereien von Hinna. Diese insgesamt acht steinzeitlichen Abbildungen, fünf davon Rotwild, in einem Felsunterstand oberhalb des Fjordufers sind vermutlich über 4.000 Jahre alt. Es sind keine Felsritzungen sondern Malereien mit Farbe.

english:

Rock paintings

Just south of Tingvoll (between Kristiansund in the northwest and Sunndalsøra in the southeast) we drive south along the coast on a narrow road. The first kilometres are asphalted, another seven to eight kilometres are dirt road, whose ups and downs would do credit to any roller coaster. Quasi at the end of the world there is actually a small parking area. We have to continue on foot, only a few hundred metres, but the path through the forest is adventurously sloping, sometimes slippery. With some effort we reach the rock paintings of Hinna. These eight Stone Age images in total, five of them of red deer, in a rock shelter above the fjord shore are probably over 4,000 years old. They are not rock carvings but paintings with paint.

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Nachdem wir unbeschadet den Rückweg bewältigt haben, gehen wir nochmal etwa 500 m auf der Straße nach Norden. Hier führt ein noch abenteuerlicherer „Weg“ über Felsen zu den Felsmalereien von Honnhammar. Es sind Fische, die auf eine Felswand gemalt sind.

english:

]After we have made our way back unharmed, we walk another 500 m or so on the road to the north. Here an even more adventurous „path“ leads over rocks to the rock paintings of Honnhammar. They are fish painted on a rock face.

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Ruinös

 

An der Straße zwischen den beiden Felsmalereien von Hinna und Honnhammar bei Tingvoll liegt ein alter, aufgegebener Bauernhof. Im Prinzip ist es ein Hof, wie wir sie oft in Norwegen sehen. Aber hier sind die Gebäude dem Verfall preisgegeben, vielleicht weil er so abgelegen ist. Die Natur holt sich die Bebauung zurück.

english:

Ruinous

By the road between the two rock paintings of Hinna and Honnhammar near Tingvoll lies an old, abandoned farm. In principle, it is a farm like those we often see in Norway. But here the buildings are left to decay, perhaps because it is so remote. Nature is reclaiming the buildings.

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Molde-Wetter

 

Der Varden ist der Hausberg von Molde. In 407 m ü.M. kann man das berühmte Panorama von Molde betrachten. Tatsächlich können wir mit dem Wohnmobil dort hinauf fahren. Der Blick geht über die Stadt und den Moldefjord mit den Holmen (Inseln) zu 222 Gipfeln. Von denen ist nur wenig zu erkennen. Ohnehin liegen sie im Gegenlicht. Aber heute kommt noch ein Wolken- und Regen-Himmel hinzu, der an Dramatik kaum zu überbieten ist.

english:

Molde weather

Varden is Molde’s local mountain. At 407 m above sea level you can see the famous panorama of Molde. In fact, we can drive up there with the camper van. The view goes over the city and the Moldefjord with the Holmen (islands) to 222 peaks. There is little to see of them. They are backlit anyway. But today there are clouds and rain in the sky, which is almost unbelievable in terms of drama.

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